Mietspiegel: Wie wohnt es sich im Gmünder Raum?

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Das EMA-Institut hat in den kommenden Tagen einen Fragebogen verschickt.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd startet eine Umfrage unter den Bürgern. Die Teilnahme ist freiwillig.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat bereits seit 2014 einen qualifizierten Mietspiegel. Dieser wurde zuletzt im Jahr 2020 fortgeschrieben. „Der Gesetzgeber schreibt jedoch vor, dass ein qualifizierter Mietspiegel nach vier Jahren neu erstellt werden muss“, erklärt die Gmünder Stadtverwaltung mit. Aus diesem Grund werde die Stauferstadt für das Jahr 2022 gemeinsam mit der Stadt Lorch, der Gemeinde Waldstetten und erstmals mit den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein und Leintal-Frickenhofer Höhe je einen neuen qualifizierten Mietspiegel erstellen.

Sinn und Zweck eines solchen qualifizierten Mietspiegels sei es, so die Gmünder Stadtverwaltung, „eine möglichst große Transparenz für den Mietwohnungsmarkt herzustellen und damit sowohl Mietern als auch Vermietern eine wichtige Orientierungs- und Arbeitshilfe über ortsübliche Miethöhen zu geben“. Mit der Erstellung dieses Mietspiegels wurde von den beteiligten Städten und Gemeinden gemeinsam das EMA-Institut der Universität Regensburg beauftragt.

Umfragebogen im Briefkasten

Das EMA-Institut hat einen Umfragebogen erarbeitet und übernimmt auch die Datenauswertung sowie die wissenschaftliche Begleitung. „Die gewonnenen Daten werden nur zum Zweck der Mietspiegelerstellung verwendet und nach der anonymen Auswertung vernichtet“, betont die Stadtverwaltung.

Um den Mietspiegel zu erstellen wird zunächst eine Datenerhebung per Fragebogen bei den Mietern durchgeführt. Dieser geht zusammen mit einem erläuternden Anschreiben den nach dem Zufallsprinzip aus den Melde- und Grundsteuerdaten ausgewählten Haushalten und Personen zu. „Die Teilnahme ist freiwillig, es wäre jedoch wünschenswert, wenn möglichst viele der angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger bereit sind, Auskunft über ihr Mietverhältnis zu geben beziehungsweise den Fragebogen soweit dies möglich ist ausgefüllt zurück zusenden“, so die Stadtverwaltung. Die Umfrage kann schriftlich, aber auch online beantwortet werden.

Die angeschriebenen Bürger sollten möglichst den vollständig ausgefüllten Fragebogen bis Montag, 21. März, unter Verwendung des beigefügten Freiumschlages zurückzusenden oder ihn online zu beantworten. Auch wenn nicht alle Fragen zutreffen oder beantwortet werden können, sollte der Fragebogen soweit möglich ausgefüllt und zurückgeschickt werden. „Je höher der Rücklauf ist, desto fundierter und aussagekräftiger wird der neue qualifizierte Mietspiegel für die Stadt Schwäbisch Gmünd sein“, so die Verwaltung. Nach erfolgter Datenauswertung und Erstellung kann der neue qualifizierte Mietspiegel 2022 dann entweder als Papier- oder Onlineversion angewandt werden.

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