6,5 Millionen Euro für den Ostalbkreis

Das Land fördert Projekte. Die größten Brocken im Raum Gmünd gehen nach Heubach und Mutlangen.

Schwäbisch Gmünd. Das Land Baden-Württemberg fördert mit insgesamt etwa 6,5 Millionen Euro Projekte im Ostalbkreis. Im Gmünder Raum gehen die größten Brocken nach Heubach und nach Mutlangen. In Heubach unterstützt das Land den Umbau und die Sanierung des Übelmessers zum Familienzentrum mit 500 000 Euro. Dort wird es auch eine Kinderbetreuungseinrichtung für zwei altersgemischte Gruppen geben. 395 000 Euro fließen nach Mutlangen. Dies ist der Beitrag des Landes zur Aufstockung der Kinderkrippe „Lämmle“ in der Ortsmitte. Das Gebäude wird aufgestockt, das „Lämmle“ nimmt zwei weitere Gruppen auf.

Die Mittel wurden im Verteilungsausschuss im Stuttgarter Regierungspräsidium unter Vorsitz von Regierungspräsident Wolfgang Reimer vergeben. Die Städte und Gemeinden hatten vorab Anträge eingereicht. Landrat Dr. Joachim Bläse ist zufrieden, dass 28 Investitionsprojekte im Ostalbkreis gefördert werden. Mit der Fördersumme von etwa 6,5 Millionen Euro aus dem Ausgleichsstock des Landes für die geförderten Investitionsprojekte seiner Städte und Gemeinden liege der Ostalbkreis an der Spitze der Förderung aller elf Landkreise im Regierungsbezirk. Da die Städte und Gemeinden selbst einen größeren Beitrag leisten, werden so im Ostalbkreis insgesamt Investitionen in Höhe von mehr als 34,2 Millionen Euro ermöglicht.

Neben Heubach und Mutlangen erhalten Geld:

Bartholomä 120 000 Euro für die Wohnumfeldverbesserung der Heubacher Straße

Göggingen 250 000 Euro für den Neubau eines Verbandsgebäudes und 100 000 Euro für ein neues Feuerwehrfahrzeug

Heuchlingen 120 000 Euro für einen Feuerwehrgerätewagen

Iggingen 200 000 Euro für den Neubau des Verbandsgebäudes

Leinzell 100 000 Euro für die Sanierung des Schulzentrums

Obergröningen 70 000 Euro für den Neubau des Verbandsgebäudes

Schechingen 245 000 Euro für den Neubau des Verbandsgebäudes

Spraitbach 105 000 Euro für die Sanierung des Rathauses.

Der Ausgleichstock ist für den ländlichen Raum ein bewährtes Instrument, um insbesondere finanzschwache Kommunen in die Lage zu versetzen, eine sowohl notwendige als auch attraktive Infrastruktur für die Bevölkerung zu schaffen und zu erhalten.

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