2,5 Millionen Euro für Gmünd: Hallenbad wird mit Bundesmitteln saniert und modernisiert

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2.500.000 Euro aus Bundesmitteln für das Gmünder Hallenbad. Archivfoto: jps

Norbert Barthle informiert über die Verteilung des Geldes vom Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur.

Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd. Ein "tolles Überraschungspaket" ist für Peter Ernst, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd, die Nachricht über einen 2,5-Millionen-Euro-Zuschuss für die Sanierung des Hallenbads. Am Mittwoch gab CDU-Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär Norbert Barthle die Zusage aus Berlin bekannt. Die Summe kommt aus dem 600-Millionen-Euro-Topf "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur".

Von einem neuen Hallenbad hat sich die Stadt aus finanziellen Gründen schon 2019 verabschiedet. Die Sanierung des gut 50 Jahre alten Bades an der Goethestraße ist inzwischen Programm, der Gemeinderat hat sich dafür im Herbst 2020 ausgesprochen. "Auch dafür sind wir dankbar", sagt Peter Ernst. Er ist überzeugt, dass das Hallenbad damit auf den Stand der Zeit gebracht werden kann. Allerdings reichen die 2,5 Millionen Euro nicht aus. Insgesamt werde man rund 9,5 Millionen investieren. Eine Summe, die Handwerkern direkt in der Region zugute komme.

Im ersten Schritt soll die Gebäudehülle komplett energetisch saniert werden. Wenn möglich möchten die Stadtwerke damit noch in diesem Jahr starten. Davon erhofft sich das städtische Unternehmen erhebliche Einspareffekte im Unterhalt. Im Anschluss sollen die Bereiche Wärme, Lüftung, Wasseraufbereitung, Sanitär, Elektrik und Brandschutz verbessert werden und zum Abschluss der Sanierung ist der Innenausbau an der Reihe. Kleine Einsparungen dürften nach Einschätzung Peter Ernsts noch nötig sein, weil in der ersten Kalkulation ein Zuschuss von drei Millionen Euro angenommen wurde. Hauptsanierungszeit ist der Sommer, wenn das Freibad geöffnet, das Hallenbad geschlossen ist.

Im Gemeinderat war das Thema Sanierung oder Neubau lange Zeit umstritten. Schon 2016 warnte Stadtrat Ullrich Dombrowski (BL) vor einem neuen Hallenbad, das sich Schwäbisch Gmünd nicht leisten könne. Er sprach sich vielmehr für eine Sanierung aus.

Eine solche Förderung gab es erstmals 2018. Die Zahl der Anträge überstieg die Zahl der möglichen Bewilligungen jedoch um das Zwanzigfache, wie Barthle anmerkt. So kam im vergangenen Jahr erst mal nur das Heubacher Hallenbad zum Zug.

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