Mit Aspen Gmünds Zukunft gestalten

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Für das Aspenfeld zwischen dem Gewerbegebiet Gügling und Bargau wird nun ein Bebauungsplan für einen Technologiepark erstellt. Dieser soll an die Ortsumgehung Bargau angebunden werden.
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Oberbürgermeister Richard Arnold wirbt bei den Stadträten für den Technologiepark zwischen Gügling und Bargau.

Schwäbisch Gmünd

Gmünds Gemeinderat hat am Mittwoch den Technologiepark Aspen auf den Weg gebracht. Die Stadträte gaben einstimmig grünes Licht für einen Bebauungsplan für die 42 Hektar umfassende Fläche zwischen dem Gewerbegebiet Gügling und Bargau. Damit kann Gmünd den nächsten Schritt anpacken bei der Entwicklung eines klimaneutralen Gewerbegebietes, in dem unter anderem Unternehmen der E-Mobilität oder Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik angesiedelt werden sollen.

Der Technologiepark Aspen ist mehrfach im Gemeinderat diskutiert worden. Im Dezember 2020 hatten die Stadträte die Verwaltung beauftragt, den Grunderwerb für den Technologiepark zu sichern. Es gehe um den Technologiepark Aspen und um die Zukunft Gmünds, um neue Technologien voranbringen zu können, sagte der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Gerhard Hackner. Für die Fläche sei eine Machbarkeitsstudie erstellt worden. Dabei sei geprüft worden, wo es Leitungen gebe, wo artenschutzrechtliche Bedenken seien. Hackner nannte die Hauptgasleitung zwischen altem und neuem Gügling, die in den Technologiepark integriert werde. Oder auch Stromleitungen. Und er ging auf den Plan ein, mehr ÖPNV und Radwege für den Gügling und Aspen anzubieten. Von den 42 Hektar Gesamtfläche seien 28 Hektar der eigentliche Gewerbepark, der Rest sei Grünfläche. Mit der Entscheidung für einen Bebauungsplan beginne die eigentliche Arbeit erst. Der Boden müsse untersucht werden, die Verkehrsströme bis zur Autobahn A7 auch. Zudem brauche es ein Lärmgutachten und eine Artenschutzuntersuchung. Mit Baureife rechnet Hackner im Frühjahr 2023.

Zu den Planungen gehörten auch Anreize, die Gmünd setzen wolle, um Investoren in die Region zu bekommen, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold. Hier könnte helfen, dass Gmünd neben Ulm und den Landkreisen Alb-Donau, Reutlingen, Tübingen und Heidenheim Teil der Modellregion Hy-Five des Landes ist, mit der Wasserstoff als Energieträger gefördert wird. Arnold skizzierte für Gmünd vier Aufgaben. Die erste: Baurecht schaffen. Dabei gehe es auch um Verfügbarkeit erneuerbarer Energien. Aspen sei ein lokales Projekt, aber von überregionaler Bedeutung, auch für Baden-Württemberg, sagte Arnold. Deshalb begleite das Land die Stadt Gmünd bei dem Projekt, weil es in Zukunft für Baden-Württemberg entscheidend sei, ob das Land klimaneutrale Produktion anbieten könne. Die weiteren Aufgaben: ein Verkehrskonzept erstellen, durch die Wirtschaftsförderung Anreize für Investoren schaffen und von Anfang an die Bürger aktiv beteiligen.

Die Verwaltungsgemeinschaft Gmünd-Waldstetten hat ebenfalls am Mittwoch den Flächennutzungsplan für Aspen geändert (lesen Sie dazu den Bericht „Ja zu Straßdorf-Süd, Aspen und Solarpark“).

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