Mit dem Rechberg durch 2021

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Oktober 2020: Solche Bilder und andere Aufnahmen des Rechbergs und der Landschaft am Fuß des Gmünder Hausbergs aus den zurückliegenden Monaten finden sich im GT-Kalender für das Jahr 2021, "Mit dem Rechberg durch das Jahr".
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Wie die Landschaftsbilder des Kalenders der Gmünder Tagespost für das kommende Jahr entstanden sind.

Schwäbisch Gmünd

Vielleicht erinnern Sie sich noch? Vor einigen Jahren, vielleicht auch Jahrzehnten, war der Grüne und spätere Bundesaußenminister Joschka Fischer bei einer Wahlkampfveranstaltung im Gmünder Unipark. Das war zu jenen Zeiten, als es dort noch ein Theater gab, in dem die Studenten der Maryland Universität immer zu Weihnachten ihre Shakespeare- und Dickens-Stücke aufgeführt hatten. Joschka Fischer sprach in diesem Theater und warb um die Stimmen der Wähler, nachdem er zuvor in Waldstetten unterm Stuifen gejoggt war. Fischer hatte damals seine Ernährung umgestellt, wog 40 Kilogramm weniger und war Deutschlands berühmtester Marathonmann. All dies hielt der Politprofi Jahre später in seinem Buch "Mein langer Lauf zu mir selbst" fest. Was Joschka Fischer dabei immer wieder betonte: Dass der Läufer nicht nur für den Körper läuft, sondern auch für den Geist.

Tausende Läufer verstehen dies. Sie ziehen ihre Laufschuhe an, laufen los, und der Kopf beginnt zu arbeiten. Mir geht das Sonntag für Sonntag so. Im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter. Mal strömen die Gedanken. Ich horche in mich hinein. Frage mich, was Corona ist. Wie wir mit Corona umgehen. Ob heute anders als im März oder April. Was Corona verändert. Wenn es überhaupt etwas verändert. Und, am wichtigsten vielleicht, was Corona mit uns macht. Den Menschen. Eigentlich sozialen Wesen. Die heute wieder und wieder vom "social distancing" reden. Reden müssen. Ich denke darüber nach, wie die Menschen auf Corona reagieren. Unterschiedlich. Die einen ruhig, vernünftig. Tatsachen wahrnehmend. Andere trotzig, widerspenstig. Tatsachen ignorierend. Und wieder andere unsicher. Zutiefst verunsichert. Durch Digitalisierung, ökonomische Globalisierung, Klimawandel, Terrorismus – und jetzt noch durch Corona. Und damit anfälliger denn je für Populisten, Scharlatane, Menschenfänger. Solche Gedanken strömen. Finden keine Lösung. Der Ausweg ist dann die Landschaft. Die sauge ich auf, die Dreikaiserberge, den Rechberg direkt vor mir, den Albtrauf in der Ferne. Ihre Schönheit, ihre Vielfalt, ihre unterschiedlichen Gesichter in den verschiedenen Jahreszeiten. Im Schnee, im Eis, im Matsch, vor der grünen Wiese. Hinter Kornblumen. Klatschmohn. Und Weizen, Hafer, Gerste und Roggen. Vor knallgelben Sonnenblumen, gereiften Maiskolben und buntem Herbstlaub.

Diese Bilder halte ich fest. Mit der Handykamera. Und packe sie, Montag für Montag, in Monatsordner auf meinem Computer. Aus diesen Bildern ist nun ein Kalender geworden. 2021. Mit dem Rechberg durch das Jahr. Mit Bildern wie den obigen. Die allerdings finden Sie nicht im Kalender. Weil sie alle in diesem Oktober entstanden sind. Und da war der Kalender zum Gmünder Hausberg, gesehen mit den Augen des Redakteurs, schon gedruckt. Deshalb: Den Rechberg in diesem November und Dezember kann ich Ihnen nur noch in der Gmünder Tagespost präsentieren. Und nicht im Kalender. Aber ich will Ihnen Appetit machen. Nicht nur aufs Laufen. Das auch. Aber zuallererst auf den Kalender, der in fünf Gmünder Geschäften zu haben ist. Einfach mal hineinschauen!

Mit dem Rechberg durch das Jahr Den Kalender 2021 der Gmünder Tagespost gibt's für 19,95 Euro (für Abonnenten für 17,95 Euro) bei der Buchhandlung Fiehn im Buhlgäßle 6, der Buchhandlung Schmidt in der Ledergasse 2 und der Buchhandlung Osiander am Marktplatz 19-21, im i-Punkt am unteren Marktplatz und bei Dürninger im CityCenter. Und online unter www.gmuender-tagespost.de/rechberg-kalender. Oder telefonisch unter (07171) 6001292.

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