Mit dem Rechberg durchs Jahr 2021

  • Weitere
    schließen
+
Mit Bildern vom Rechberg im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter will die Gmünder Tagespost Leser und Liebhaber der Dreikaiserberge und des Stauferlandes durch das Jahr begleiten. Grafik: Apprich /Fotos: Länge
  • schließen

Die Gmünder Tagespost erzählt Geschichten des Gmünder Hausbergs – in (Stich)Worten und in vielen Bildern aus allen vier Jahreszeiten.

Schwäbisch Gmünd

Was ist der Rechberg? Gmünds Hausberg. 708 Meter hoch. Einer der Dreikaiserberge. Und damit Zeuge, wie weit die Schwäbische Alb einmal ins nördliche Württemberg hineinragte – bis die Erosionen kamen, durch Wind und Wasser, und an den Zeugbergen mit ihrem harten, weißen Jura scheiterten. Sie blieben.

Einer von ihnen der Rechberg. Er ist Heimat. Für die Gmünder. Die Straßdorfer. Und für die Rechberger allemal. Denn sie leben im jüngsten Gmünder Stadtteil. Und im höchstgelegenen. Wenn die Rechberger die Spitze des Bergs erklimmen, streifen sie die Burg. Einst Stammsitz der Grafen von Rechberg. Sie ist Ausflugsziel und Touristenmagnet. Nicht nur, aber vor allem sonntags. Oben, ganz oben, steht die barocke Wallfahrtskirche St. Maria. Sonntags lädt sie zum Gottesdienst. Ihre Glocken klingen weit ins Land hinaus.

Zur Kapelle hinauf führt der Kreuzweg. Steil. Sehr steil mitunter. Läufer kennen dies. Vom Rechberglauf und vom Albmarathon. Der eine 25 Kilometer, der andere 50 Kilometer über alle Dreikaiserberge. Wer den Rechberg erklommen hat, Kirchgänger oder Läufer, wird belohnt. Mit einem fantastischen Blick ins Land. Auf der einen Seite auf Straßdorf, stetig wachsender Stadtteil am Fuße des Bergs. Auf der anderen Seite hinüber zur Schwäbischen Alb, zum Albtrauf, der "wundersamen blauen Mauer" aus Eduard Mörikes "Stuttgarter Hutzelmännlein".

Der Läufer aber, der kann seine Runden auch am Fuß des Rechbergs drehen. Tut er dies wieder und wieder, Sonntag für Sonntag, mit der Handykamera in der Hosentasche, kann er ihn einfangen, den Rechberg im Lauf des Jahres. Mal hinter Schnee und Eis, mal hinter Löwenzahn, Pusteblumen, Klatschmohn und Korbblumen, mal hinter Weizen, Sonnenblumen und Gemeinen Wegwarten. So ist er entstanden, dieser Kalender des Läufers, der Woche für Woche seine Runden gedreht und ihn dabei eingefangen hat, den Rechberg mit den Augen des Redakteurs und der Kamera des Smartphones.

Den Kalender "Mit dem Rechberg durch das Jahr" gibt's in der Buchhandlung Fiehn, in der Buchhandlung Schmidt, im i-Punkt und im Service-Center der GT. Bestellt werden kann er auf www.gmuender-tagespost.de/rechberg-kalender oder unter (07171) 6001-292 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr. Er kostet 19,95 Euro, für Abonnenten 17,95 Euro.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

WEITERE ARTIKEL