Mit der Bergwacht hoch hinaus

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Bergwacht Schwäbisch Gmünd Bergtour Iseler

Eine 15-köpfige Gruppe absolviert unter Anleitung der Gmünder Bergwacht den Edelrid-Klettersteig in der Nordwand des Iseler.

Schwäbisch Gmünd

Die extrem hohen Temperaturen und schlechten Wettervorhersagen für die Ötztaler Alpen haben die Bergwachtausbilder schweren Herzens dazu bewogen, die seit langem geplante Hochtour auf die 3770 Meter hohe Wildspitze abzusagen. Gewandert wurde trotzdem: Kurzfristig entschlossen sich die Bergwachtausbilder dazu, als Ersatz den Edelrid-Klettersteig in der Nordwand des Iseler zu absolvieren. Um 6 Uhr starteten die vier Ausbilder mit elf Teilnehmern in Richtung Oberjoch, um bei sehr stabilen Wetterbedingungen nach einem kurzen Aufstieg um etwa 10 Uhr in den Klettersteig einzusteigen.

Knapp sechsstündige Tour

Während des Aufstiegs zum Iseler gaben die Ausbilder laufend Tipps, wie man das Klettersteigset anwendet und sich perfekt sichert. Das kraftschonende und sichere Klettern am Fels gehörte ebenso zum Lerninhalt wie der achtsame Abstieg über den ausgesetzten Grat vom Kühgundkopf.

Nach der knapp sechsstündigen Tour gönnten sich die Teilnehmer das ein oder andere „isotonische“ Getränk in der Gundalpe und erfrischten sich mit einem Sprung in den klaren Speichersee, um die letzten Höhenmeter locker absteigen zu können. Im Tal angekommen genossen alle Teilnehmer das verdiente Essen in der Meckatzer Sportalpe in Oberjoch, bevor man sich wieder auf den Heimweg machte.

Die richtige Entscheidung

Als man dann am nächsten Tag aus der Presse von den Unwettern im Stubai- und Ötztal erfuhr, bei denen 65 Bergwanderer von Hütten ausgeflogen werden mussten, wusste man, dass man richtig entschieden hatte. Getreu dem Spruch: Manchmal muss man auf was Gutes verzichten, um etwas Besseres zu gewinnen.

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