Miteinander und füreinander spielen

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Schachgemeinschaft trifft sich mit ukrainischen Flüchtlingskindern

Schachgemeinschaft Gmünd 1872 spielt mit geflüchteten Schülerinnen und Schülern.

Schwäbisch Gmünd. Schon zum dritten Mal treffen sich junge Mitglieder der Schachgemeinschaft Schwäbisch Gmünd 1872 mit ukrainischen Schülerinnen und Schülern, um miteinander zu spielen.

Der Kontakt kam über Dr. Albert Oganian zustande, der Lehrer am Landesgymnasium für Hochbegabte (LGH) in Schwäbisch Gmünd ist. Dort besteht schon seit zehn Jahren ein Schüleraustausch mit einem Gymnasium in Kiew. Seit dem Ukraine-Krieg sind 26 junge Menschen im LGH aufgenommen worden.

Wernfried Tannhäuser, Vorsitzender der Gmünder Schachgemeinschaft, hatte seinem Vereinskollegen Dr. Oganian angeboten, ukrainische Flüchtlinge zu einem Kontakt- und Spieleabend einzuladen.

Dr. Oganian und seine Frau, Dr. Olga Lomonosova, die selber aus der Ukraine stammen, waren sofort begeistert von dieser Idee und so traf man sich Mitte März zum ersten Mal.

Die Räumlichkeiten für die Spieleabende stellt der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Edgar Horn, jeden Dienstag am frühen Abend im Haus des Handwerks zur Verfügung, in denen die Schachgemeinschaft ihren Übungs- und Spielbetrieb hat.

Bei diesen Abenden spielen Jugendspieler der Schachgemeinschaft zusammen mit den ukrainischen Schülerinnen und Schülern nicht nur Schach, sondern verschiedenste Arten von Karten-, Brett- und sonstigen Spielen.

Ziel der gemeinsamen Abende ist es, sich ein wenig näher zu kommen und für eine kurze Zeit die schrecklichen Ereignisse vergessen zu können.

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