Museumsbesuch: Einmal in der Woche gratis

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Sie führen künftig durch die Ausstellungen im Prediger (von links): Joachim Haller, Dr. Monika Boosen und Dr. Max Tillmann.

Donnerstags kann der Geldbeutel in der Tasche bleiben. Jetzt regelmäßig Samstag und Sonntag Ausstellungsführungen.

Schwäbisch Gmünd

Das Medieninteresse an der Ausstellung "The Last Unicorn" ist groß – unter anderem berichteten "Der Spiegel" und die "Landesschau". Das Museum im Prediger freut sich jetzt aber auch über das zunehmende Publikumsinteresse.

Nach weiteren Corona-Lockerungen zieht das Museum sämtliche Register und setzt vor allem auf die Kunstvermittlung. "Dieser Auftrag ist für uns ganz besonders wichtig, weil viele Kunstfreunde darauf warten, auch weil wir so ein direktes Feedback von den Besuchern erhalten", sagt Museumsleiter Dr. Max Tillmann.

Durch die Ausstellungen führen neben dem Museumsleiter dessen Vorgängerin Dr. Monika Boosen und stellvertretender Museumsleiter Joachim Haller. Start ist schon an diesem Wochenende. Daraus wird eine feste Einrichtung.

Immer samstags um 14 Uhr können sich Besucher einer Führung durch die Dauerausstellung anschließen. Die befindet sich im zweiten und dritten Obergeschoss und bietet Exponate von der Urzeit bis zur Gegenwart. Weil das ein zu breites Spektrum wäre, will Dr. Max Tillmann Themenführungen anbieten. "Da gibt es an einem Samstag Einblick in die Zeit der Römer, am anderen Samstag stehen die Staufer auf dem Plan."

Auch Neuzeit und Gegenwart sollen zum Zug kommen. "Wir werden das immer Tage vorher veröffentlichen", sagt der Museumsleiter. Das Besondere an der Samstagsführung: Sie ist kostenfrei. Besucher müssen lediglich den regulären Eintrittspreis bezahlen. Einschränkungen gibt es aber doch: Maximal acht Personen können aktuell an einer Führung teilnehmen. Anmelden müssen sich Interessierte nicht, es geht nach der Reihenfolge der Ankunft.

Dieser Auftrag ist für uns ganz besonders wichtig.

Dr. Max Tillmann Museumsleiter

Immer sonntags um 15 Uhr führen Museumsmitarbeiter durch die Wechselausstellung im ersten Obergeschoss, bis zum Januar ist das die Ausstellung "Das Letzte Einhorn". Dafür sind aber zwei Euro fällig, es ist auch dort Platz für acht Teilnehmer.

Führungen auch in der Galerie an der Bocksgasse: Ab 31. Juli stellt dort Jan-Hendrik Pelz aus. Der stellvertretende Museumsleiter Joachim Haller wird mehrmals durch die Ausstellung führen, auch ein Künstlergespräch steht auf dem Programm. Und im Museum Ott-Pausersche Fabrik gehen die Sonntagsführungen weiter, um 15 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat mit einer Vorführung.

Museumsfüchse: Nachdem in den vergangenen Monaten das "Museumsfüchse"-Programm ausfallen musste, startet dieses Vermittlungsangebot für 5- bis 12-Jährige wieder am Samstag, 18. Juli, um 11 Uhr. Zum Neustart geht es um römische Münzen, die kopiert werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Kostenlos-Donnerstag Um mehr Menschen an Kunst und Kultur teilhaben zu lassen und dafür zu begeistern ist ab 1. Juli jeweils donnerstags zu den längeren Öffnungszeiten von 14 bis 19 Uhr der Eintritt in die museale Dauerausstellung und das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik frei. Diese Regelung gilt für ein Jahr. "So lange möchten wir testen, ob die Kunstfreunde das annehmen, ob wir auch zusätzliches Publikum in die Ausstellungen locken können", sagt Max Tillmann. Immer frei ist der Eintritt in die Galerie.

Neue Preise und gleichbleibende Öffnungszeiten

Eintrittspreise Seit 1. Juli gelten in den Museen neue Eintrittspreise.

Dauerausstellung im Museum im Prediger, zweites und drittes Obergeschoss: Erwachsene 3 Euro, für Ermäßigungsberechtigte 2 Euro.

Ott-Pausersche Fabrik: Erwachsene 3 Euro, für Ermäßigungsberechtigte 2 Euro.

Kombi-Ticket: Es ermöglicht den Besuch beider Museen und hat acht Tage Gültigkeit. Es kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Sonerausstellung: Auf 5 Euro, ermäßigt 4 Euro beläuft sich das neue Entgelt für die Sonderausstellungen im Museum im Prediger im ersten Obergeschoss.

Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 19 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage: 11 bis 17 Uhr.

Informationen (07171) 603-4130 und www.museum-galerie-fabrik.de.

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