Musik, Gedicht und Rede gegen die Corona-Verordnung

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Mit vorschriftsmäßigem Abstand: Protest gegen die Coronaregeln vor der Johanniskirche.

Querdenker rufen nach einer Wiederherstellung der Menschenrechte. Gegen Masken und Verbote.

Schwäbisch Gmünd. Zu der, von den Querdenkern 7171 aufgerufenen Demonstration für Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung versammelten sich am Samstag rund 80 Personen, die den Sprechern zuhörten und gegen die Corona-Politik ansangen.

Die Demonstration sei für 100 Personen angemeldet worden, erklärt Tanja Buschbeck vom Orga-Team. In ihrer Begrüßung verwies Christine Hägele-Alleze darauf, dass Querdenken 7171 überparteilich sei und jede Art des Extremismus ablehne. Die Vereinigung sei und bleibe friedlich und stehe für die Grundrechte und Wiederherstellung der Menschenrechte.

Stefan Schmidt, Inhaber des "Seehofs" in Alfdorf prangerte in seinem Redebeitrag das "Panik und Angst schüren" der Medien an, dies sei aber so gewollt. Mit dem Aufruf der "ewigen" Kanzlerin Angela Merkel, zu Hause zu bleiben, steure die BRD "auf eine Diktatur zu". "Wir haben keine Pandemie", ist die Ansicht des Gastronoms. Weil der PCR-Test sei als Corona-Test ungeeignet sei, sprach Schmidt von einer "Laborpandemie".

Schmidt rief die Zuhörer dazu auf, sich nicht "durch die Mainstream-Medien verblöden zu lassen". Sein Appell richtete sich an den Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold, nicht alle Landesvorgaben zur Umsetzung zu bringen. Dem Landrat Dr. Joachim Bläse erklärte Schmidt, der PCR-Test habe eine "riesige Fehlerquote" und sei nicht aussagekräftig. Dadurch erhöhe sich die Reproduktionszahl, sei aber nicht aussagekräftig, "die Allgemeinverfügungen haben daher keine Rechtsgrundlage".

Lehrer und Rektoren nahm Schmidt in die Pflicht, gegen die "gesundheitsschädlichen Auflagen vorzugehen". Den Eltern rief er zu, die Kinder nicht mehr zur Schule zu schicken. Von den Ärzten forderte er mehr Aufklärung über den Sinn oder Unsinn des Maskentragens. Die Senioren des Landes hätten in ihrem Leben schon Schlimmeres erlebt, man solle den Älteren wieder die Möglichkeit geben im Kreis ihrer Familien zu feiern.

Alissa ist zwölf Jahre alt und besucht die sechste Klasse. Ihr Beitrag hatte die Form eines Gedichtes. Das Mädchen bezweifelt darin das Vorhandensein des Corona-Virus nicht, fordert aber, Kinder nicht mit Maske in die Schule zu schicken, weil diese daran fast ersticken. Alissas Wunsch ist es, "sich wieder anzulächeln, ohne Maske".

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