Nach dem Lockdown im Mittelpunkt

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Viel bewundert wurde bei den Rundgängen durch die Ausstellung „Kunst über Grenzen - Dx Diane zu Gast in Gmünd“ der Paravent im Hintergrund, auf den Dr. Max Tillmann zeigt. Rechts Joachim Haller, stellvertretender Museumsleiter.
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An diesem Sonntag endet im Museum die Ausstellung „Kunst über Grenzen - Dx Diane zu Gast in Gmünd“. Besucher kommen nicht nur aus der Region.

Schwäbisch Gmünd

Die Kunstwerke gehen, die Verbindung zu Schwäbisch Gmünd bleibt: Am Sonntag endet die Ausstellung „Kunst über Grenzen - Dx Diane zu Gast in Gmünd“. Noch im Lockdown im Mai gestartet, war die Präsentation im Museum im Prediger danach ein Publikumsrenner. Die Sonntagsführungen waren fast immer ausgebucht. Einträge im Besucherbuch verraten, dass nicht nur Gäste aus der Region da waren, sie kamen auch aus Salzburg, dem Elsaß, US-Bürger waren da und viele aus dem Raum Stuttgart. „Ihre Königliche Hoheit ist sowohl im Leben als auch in der Kunst eine Grenzgängerin“, sagt Museumschef Dr. Max Tillmann. „In vielen Kulturen aufgewachsen, wurde ihr als Künstlerin alles zum Material: Bronze oder Blech, Glas und Stein, Stoff oder Porzellan.“ Entsprechend groß ist das Spektrum. Es spannt sich von Gemälden und Skulpturen über das Kunsthandwerk bis zur Haute Couture. Besondere Bedeutung haben Motive der antiken Mythologie und biblischeAllegorien. Weitere Themen sind von Traum, Empfindung und Symbolik bewegte Bildinhalte in Verbindung mit den Gattungen Landschaft, der Figurenkomposition und dem Stillleben.

„In den farblich gegliederten Ausstellungsräumen wird die Künstlerin in ein neues Licht gerückt“, sagt Dr. Max Tillmann.

Noch haben Kunstfreunde ein paar Tage Zeit, die fünf Kapitel dieser Präsentation zu sehen. „Bella Figura“ ist das erste Ausstellungskapitel überschrieben. Es geht mit malerischen und skulpturalen Arbeiten um einen zentralen Aspekt im Schaffen von Dx Diane: die Figur. Über das Puppenkabinett geht es in den dritten Teil, „Eine Welt für sich“ mit Silbergerät, Ludwigsburger Porzellan, auch einaußergewöhnlicher Paravent. In heraldisches Rot getaucht ist das vierte Kapitel „Opera de Gmund“. Dort stehen die Stiftungen der Herzogin Diane an die Gewandmeisterei des Staufersaga-Vereins im Mittelpunkt. Das abschließende Kapitel der Ausstellung legt den Schwerpunkt auf Kreationen aus dem Bereich der Haute Couture von Dx Diane.

„Die Ausstellung umfasst eine beeindruckende Vielfalt aus Gemälden, Skulpturen, Kleidungsstücken und mehr. Die Bilder bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen Gesamtwirkung und einzelnen Details. Wir wussten nicht was uns erwartet und sind begeistert“, so zitiert Dr. Max Tillmann aus dem Besucherbuch. Aus den Kommentaren könne man auch ein Lob an die besondere Museumsgestaltung lesen, meint er weiter.

Die Finissage der mit 70 Arbeiten ausgestatteten Werkschau „Kunst über Grenzen - DxDiane zu Gast in Gmünd“ beginnt am Sonntag, 3. Oktober, um 11 Uhr im Prediger-Foyer. Nach einem Grußwort vom Oberbürgermeister Richard Arnold und einem Beitrag von Museumsleiter Dr. Max Tillman über die Ausstellung ist eine Tanzperformance Mit Ekaterina Andreeva geplant.

Öffentliche Führungen Führungen mit Marlene Grimminger durch die Ausstellung schließen sich um 13 und um 15 Uhr an. Anmeldungen für die Finissage oder die Führungen sind nicht erforderlich. Es gelten die aktuellen Regeln der Corona-Verordnung, aktuell heißt das 3G und Maske.

Die Künstlerin wird in ein neues Licht gerückt.“

Dr. Max Tillmann, Museumsleiter
  • „Kunst über Grenzen -DxDiane zu Gast in Gmünd“
  • Die Finissage dermit 70 Arbeiten ausgestatteten Werkschau „Kunst über Grenzen -DxDiane zu Gast in Gmünd“ beginnt am Sonntag, 3. Oktober, um 11Uhr im Prediger-Foyer. Nach einem Grußwort vom OberbürgermeisterRichard Arnold und einem Beitrag von Museumsleiter Dr. Max Tillman über die Ausstellung ist eine Tanzperformance Mit EkaterinaAndreeva geplant.
  • Um 13 und um 15 Uhrschließen sich zwei öffentliche Führungen mit Marlene Grimmingerdurch die Ausstellung an. Anmeldungen für die Finissage oder dieFührungen sind nicht erforderlich. Es gelten die aktuellen Regelnder Corona-Verordnung, aktuell heißt das 3G und Maske.

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