Nachhaltig nach vorne blicken

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Zum Auftakt der "Aktionstage Nachhaltigkeit" stellten Projektleiterin Christine Hüttmann und Amtsleiter Hans-Peter Reuter deren Ziele vor.

Schwäbisch Gmünd

Nachhaltigkeit soll wieder ein Thema werden", sagt Hans-Peter Reuter, Leiter des Amts für Familie und Soziales bei der Eröffnung der "Aktionstage Nachhaltigkeit". Und das sei nur möglich, wenn jeder Einzelne einen Teil dazu beitrage und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit wieder ein Thema werde. Genau das sei das Ziel im Programm Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier (BIWAQ), das durch das Ministerium des Inneren, für Bau und Heimat gefördert wird.

Für diese Aktion steht den Initiatoren Christine Hüttmann und Sabrina Hieber der Leerstand in der Vorderen Schmiedgasse 21 zur Verfügung. "Wir haben hier genügend Platz, um alle Partner und Unternehmen, die bei den Aktionen dabei sind, vorzustellen", sagt Hüttmann. Dort finden für Interessierte nun bis Samstag, 26. September, von 15 bis 18 Uhr Vorträge oder auch Mitmachaktionen zum Thema Nachhaltigkeit statt.

Den Anfang machen Siegfried Jantsch und Amanda Hausmann von der Abfallwirtschaftsgesellschaft GOA. Sie stellen die Kampagne "Saubere Ostalb" vor, die von Landratsamt, GOA und den 42 Städten und Gemeinden des Ostalbkreises gestartet wurde. "Mit dieser Kampagne wollen wir gemeinsam dafür sorgen, den Ostalbkreis sauberer zu machen", sagt Hausmann. Ein Grund für die Aktion seien vor allem wilde Müllablagerungen in den Städten. Und das seien nicht wenige. Im Jahr 2018 musste die GOA demnach über eine Million Kilogramm wilde Müllablagerungen entsorgen. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, wie gefährlich dieser Müll sein kann und soll erklären, wie man diesen verhindern kann. Eine große Hilfe seien dabei die ehrenamtlichen Helfer der Kampagne. "Die sogenannten Müllpaten", sagt Jantsch. Sie beseitigen Müll in der Landschaft und sprechen Müllverursacher gezielt auf ihr Fehlverhalten an.

Antje Waibel ist an diesem Aktionstag auch dabei. Sie ist zukünftige Müllpatin und hat schon jetzt immer wieder Müllablagerungen oder Verwüstungen fotografiert. Diese Bilder hat sie dabei. Darauf zu sehen ist Müll an Straßen und im Wald. "Das sind wirklich viele Bilder, doch ich werde noch mehr machen", sagt sie. Sie will zeigen, wie groß das Problem ist. Fragen zur Müllpatenschaft beantwortet Antje Waibel unter der Telefonnummer (0157) 77591933.

Nachhaltigkeit soll wieder ein Thema werden.

Hans-Peter Reuther, Amt für Familie und Soziales

Bei den Aktionstagen sind auch einige Start-Ups dabei, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Ingrid Neumann-Nowakowski etwa setzt mit "Om Comfort" auf einen nachhaltigen Schlaf. "Der Schlaf ist einfach so wichtig, doch viele wissen nicht, auf was sie schlafen", sagt sie. Als sie das Unternehmen startete, ging es ihr hauptsächlich um das Thema Umwelt. Deshalb war es ihr wichtig, ihre Matratzen in Bargau zu produzieren. Weitere Infos dazu gibt es unter www.omcomfort.com.

Milos Nowakowski und Waldemar Freisen von "OOH Lemon" machen mit ihrer App über digitale Außenwerbung, auf das Programm der Aktionstage aufmerksam.

Diesen Mittwoch gibt's in der Vorderen Schmiedgasse 21 um 15 Uhr Mitmachaktionen von Second-Hand-Läden und eine Ausstellung zum Klimaschutz. Um 17 Uhr stellen die Stadtwerke ihr Energiesparprogramm vor.

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