Nachtumzug dauert bis Sonntag an

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Die 1. Wexhainer Narrenzunft erntet viel positives Echo für ihre virtuell organisierte Großveranstaltung.

Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Es ist der wohl längste Gaudiwurm der Geschichte: Noch am Sonntag ging der Nachtumzug der 1. Wexhainer Narrenzunft weiter und weiter und weiter. Immer noch mehr Narrengruppen haben Fotos und Videos eingesandt und sich damit eingereiht in die virtuelle Veranstaltung. Hunderte Fotos füllen den Instagram-Account – "es sind auch viele unbekannte Zünfte dabei, zu denen wir bislang gar keinen Kontakt haben", freut sich der Wexhainer Zunftmeister Robin Kucher.

Viel und durchweg positives Echo hat die jüngste Gruppierung in der Region für ihre mutige Aktion bekommen. Coronabedingt haben die Wexhainer ihre allererste Großveranstaltung ins Virtuelle verlegt. Und auch, wenn die "Wefzg", die Symbolfigur der neuen Zunft, sich zeitweilig in die Leitung verbissen und für Verzögerungen gesorgt hat, liefen vom Zunftmeisterempfang über die Maskenpräsentation bis hin zum Kehraus alle Programmpunkte reibungslos ab. Zwischen 300 und 400 Aufrufe hatte jedes Video. Besonders viele Lacher erntete die Narrentaufe, wofür unter anderem mutige Wexhainer bei Eiseskälte im Badeoutfit in den Waldstetter Bach hüpften.

"Wir haben gezeigt, dass wir ernst zu nehmen sind", zieht Robin Kucher zufrieden Bilanz und verspricht, dass die Videos noch länger auf Facebook oder Instagram stehen.

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