Neue Broschüren: Touristen lieben es gedruckt

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Neue Freizeitbroschüren im i Punkt
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Tourismus- und Marketing GmbH stellt neue Broschüren vor. Wandern und Radfahren sind die großen Trends.

Schwäbisch Gmünd. Die Corona-Zeit war und ist eine schwierige Phase für den Tourismus. Die Gmünder Touristik- und Marketing GmbH (T+M) hat diese Zeit genutzt, um sich neu aufzustellen, das sagte Geschäftsführer Markus Herrmann am Dienstag in einem Pressegespräch. Die Prospekte wurden überarbeitet, ihr Erscheinungsbild wurde vereinheitlicht. Auch neue Broschüren, zum Beispiel über Stadtführungen, kamen hinzu. Denn die Gmünder Tourismuswerber haben erkannt, dass Fremdenverkehr auch im digitalen Zeitalter ohne die gedruckten Info-Hefte nicht funktioniert. Das gelte für alle Altersklassen und jede Stufe der Online-Verbundenheit, sagt Markus Herrmann. Freilich werden gedruckte und digitale Inhalte mehr und mehr vernetzt, darauf weist Andrea Rein, Assistentin der Geschäftsführung, hin: Im - ebenfalls neuen - Prospekt über den Himmelsgarten zum Beispiel oder auch in der Broschüre „Raus ins Freie“ mit Freizeittipps für Familien sind Informationen zu Öffnungszeiten, die sich immer wieder ändern können, nicht mehr abgedruckt, sondern per QR-Code abrufbar.

„Wir spielen in der Oberliga des Tourismus“, ist Herrmann überzeugt. Womit er nicht die Stadt Gmünd isoliert meint, sondern den ganzen Gmünder Raum, das Remstal und den Bereich Stuttgart. Durch die Corona-Beschränkungen hätten die Menschen die eigene Heimat wieder schätzen gelernt. In Gmünd seien Fahrradfahren und Wandern die zwei großen Themen. Deshalb wurden auch die Broschüren zu diesen beiden Bereichen neu aufgelegt und erweitert. Die Wege, zum Beispiel die Beschilderung, wurden kontrolliert. Ein Ostalb-Radweg werde derzeit konzipiert, sagt Herrmann, ebenso werden weitere Wandermöglichkeiten ausgetüftelt. Überlegt werde, auch eine Broschüre für Motorradtouren aufzulegen. Ein künftiger Themenschwerpunkt werden auch Gärten und Parks. Städte- und Naturtourismus verbunden mit Genuss, darin sieht Markus Herrmann große Chancen für den Raum Gmünd.

Zunächst setzt er auf eine Stabilisierung der Besucherzahlen. Von den rund 300 000 Übernachtungen, die Gmünd nach jahrelangem Wachstum noch 2019 erreicht hat, sei man noch weit entfernt. Wolfgang Fischer

Wandern mit Siegel

Fast drei zertifizierte Wanderwege gibt es in Gmünd. Fast, weil der Rittersteig nur wegen Formalien das Qualitätssiegel des Deutschen Wanderverbands verpasste, sagt Julia Schaumann, bei der T+M fürs Thema Wandern zuständig. Dennoch gebe es iin weitem Umkreis es keine andere Stadt mit zwei zertifizierten Wegen. Das sind sie:
Waldkugelbahn-Weg: Start Wanderparkplatz im Taubental, hinauf zum Himmelsgarten, auf dem Abenteuer-Waldlehrpfad Naturatum zurück. 3, Kilometer, Wanderzeit gut eine Stunde.
Kaltes-Feld-Weg: Start am Furtlepass, über Bernhardus, Degenfeld, Galgenberg, Kuhbergsattel, Kaltes Feld, Hornberg. 14,9 Kilometer, Wanderzeit etwa 4,5 Stunden.

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