Neue Naturtreppe am Gmünder Salvator

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Arbeiten am Salvator unter Pandemiebedingungen: die Gmünder Salvatorfreunde haben viel geschafft und erneuert.

Die Gmünder Salvatorfreunde sind trotz Corona-Krise fleißig am Gestalten.

Schwäbisch Gmünd. Die Gmünder Salvatorfreunde blicken aufs vergangene Jahr zurück und nach vorn. Vor über einem Jahr seien die Mitglieder des Freundeskreises bei der Hauptversammlung erwartungsfroh beisammen gewesen, um das Jahr 2020 vorzubereiten. Doch aufgrund der Corona-Pandemie kam alles anders. Die Salvatorfreunde mussten ihre Tätigkeiten einstellen, sie konnten nur wenige Veranstaltungen durchführen und mussten die Salvatorklause und den Bühnenraum schließen. Lediglich das Patrozinium konnte mit beschränkter Teilnehmerzahl würdig begangen werden.

Während des Jahres nutzten die Salvatorfreunde die Lockerungen, um als Arbeitsteam in Kleingruppen weiter zu arbeiten. Die Randstein-Begrenzung an der Treppe wurde eingebaut. In der nordwestlichen Ecke des Geländes wurde gerodet und eine Baumwiese hergerichtet, die Steilhänge wurden bearbeitet. Die Salvatorfreunde kümmerten sich um Wege und Blumenrabatten. Trotz der Einschränkungen gelang es den fleißigen Schaffern, vor der Passionswoche und Ostern 2021 den Wallfahrtsberg in würdigem Zustand zu präsentieren. Sie arbeiteten in Zweierteams. Die Hänge wurden ausgelichtet. Die Sockel der vier ersten Kapellenhäuschen wurden erneuert und frisch gemalt, die Verunreinigungen in der Ecce-homo-Kapelle beseitigt. Das Gitter haben sie entfernt und der Brunnen ist gereinigt und zugänglich. Das Relief an der Grabeskapelle wurde stabilisiert und aufgehängt. Die Achtziger des Altersgenossenvereins (AGV) 1941 konnten ihr Apfelbäumchen durch Dekan Robert Kloker segnen lassen; die Bäumchen des AGV 1948 und des Freundeskreises folgten.

Vor allem am Projekt Erinnerungsort Apfelbaumwiese ging es voran. Der Platz wurde zugänglich gemacht und eine Naturtreppe errichtet. Bald werden die Texte der Hoffnungsworte und Lebensweisungen an den Edelstahlrahmen angebracht sein und so die Begründung für das Ansinnen der Salvatorfreunde liefern. Die Einschränkungen hätten Ängste und Sorgen geweckt. Sie hätten aber auch Raum und Zeit geschaffen zum Nachdenken. Wie es weitergehe, hänge von der Bewältigung der Pandemie ab. Eine Hauptversammlung und Teamsitzungen stünden an, um Perspektiven für St. Salvator zu schaffen. "Wir müssen uns gedulden, haben aber die Absicht, im Sinne einer lebendigen Gemeinschaft, weiter da zu sein", sagen die Salvatorfreunde und bedanken sich bei allen Unterstützern.

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