Neuer Anlauf am Zeppelinweg

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Die VGW hat die Genehmigung für eine neue Planung für vier Mehrfamilienhäuser am Zeppelinweg.
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Die VGW möchte im nächsten Jahr mit dem Bau von vier Mehrfamilienhäusern am Zeiselberg beginnen.

Schwäbisch Gmünd. Sehr umstritten war vor etwa vier Jahren ein Bauprojekt für Mehrfamilienhäuser am Zeppelinweg, das in den Zeiselberg hineinreichen würde. Inzwischen ist Ruhe in die Sache eingekehrt, die städtische Wohnungsbaugesellschaft VGW hat das Grundstück übernommen. Doch so ruhig wird es nicht bleiben: Voraussichtlich im Frühjahr werden die Baumaschinen dort anrücken.

Darüber informiert der Geschäftsführer der VGW, Celestino Piazza, auf Anfrage der Tagespost. Die Wohnungsbaugesellschaft habe den Bauantrag für eine neue Planung gleich bei der der Stadtverwaltung übergeordneten Behörde, dem Regierungspräsidium, vorgelegt. Und von dort liege die Genehmigung inzwischen vor, Einsprüche von Anliegern seien abgewiesen worden. Genehmigt sei der Bau von vier Punkthäusern, also Gebäuden mit einem Treppenhaus in der Mitte, mit rund 23 Wohnungen. Die Häuser würden mit großen Abständen voneinander angeordnet, so dass die Kaltluftzufuhr in den Stadtkern gewährleistet sei. „Wir bauen nicht verdichtet“, versichert Celestino Piazza. Die Dächer sollen begrünt, Photovoltaikanlagen installiert werden, das Regenwasser soll aufgefangen werden.

Wir bauen nicht

Celestino Piazza,, VGW-Geschäftsführer

Der Bauablauf sei wegen der Hanglage kompliziert. Die Anwohner des Zeppelinwegs würden durch den Bauablauf nicht beeinträchtigt, versichert der VGW-Chef. Er habe vor, die Anlieger darüber zu informieren. Dieses Treffen liege wegen der Corona-Situation auf Eis, soll aber baldmöglichst nachgeholt werden.

Gegen frühere Bau-Pläne auf diesem Grundstück am Hang des Zeiselbergs hatten Anwohner Einspruch eingelegt und rund 700 Unterschriften gesammelt. Auch Naturschutzverbände hatten sich klar dagegen ausgesprochen: Das Bauvorhaben zerstöre einen für Ökologie und Stadtklima wichtigen Grünzug, kritisierten sie. Sie forderten die Stadtverwaltung auf, einen Rahmenplan für alle Gmünder Hanglagen zu erstellen.

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