Neuer Radweg durch Wetzgau soll zügig kommen 

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Fahrrad (Symbolbild)
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Halbzeit beim Spendenstand fürs Dorfgemeinschaftshaus – und das Thema Radverkehr im Ortschaftsrat Rehnenhof-Wetzgau. 

Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof/Wetzgau. Die Bodenplatte ist betoniert, in der ersten Juliwoche soll die Gebäudehülle entstehen – und die Spendensumme ist inzwischen auf 40000 Euro angestiegen. Das berichtete Ortsvorsteher Johannes Weiß zum aktuellen Stand des Neubaus des Dorfgemeinschaftshauses im Himmelsgarten.

Zwei neue Spendenschecks hatte Weiß in der Sitzung des Ortschaftsrats Rehnenhof-Wetzgau dabei. Die Wexhainer Narrenzunft wie auch die Landfrauengruppe Großdeinbach/Mutlangen/Rehnenhof-Wetzgau haben jeweils 500 Euro gesammelt und gespendet. „Das finde ich eine tolle Sache, sehr respektabel“, meinte Weiß. „Wir stehen jetzt bei gut 40000 Euro“, sagte er zum aktuellen Stand der Spendenaktion, mit der der notwendige Eigenanteil am Bauvorhaben finanziert werden soll. Die Stadt finanziert den Bau im Himmelsgarten mit 370  000 Euro, 80 000 Euro sollen aus der Bürgerschaft hinzukommen. „Die Hälfte haben wir erreicht bisher“, so Weiß. Damit die Aktion weitergeht, werde man nun örtliche Firmen anschreiben, so Weiß.

Wenn die Hülle steht, sind mit den Installationen die ersten Eigenleistungen dran, danach kommt die Isolierung. „Mein persönliches Ziel ist es, das Gebäude so weit fertigzubringen, dass wir bis Weihnachten da drin auch sein können und die ein oder andere Veranstaltung möglich ist.” Der nächste Termin im Bau-Kalender ist das Richtfest – wahrscheinlicher Termin ist laut Weiß am 14. oder 15. Juli.

Noch ein Bauvorhaben war Thema im Ortschaftsrat: Am neuen Dienstleistungszentrum, das die VGW im Laichle bauen will, sollen die Rohbauarbeiten im August startet. Zuvor werden im Juli die Abbrucharbeiten am bisher auf dem Gelände stehenden Gebäude gemacht. An die zehn Millionen Euro wird die VGW an dem zentral gelegenen Platz gegenüber dem Rewe-Markt investieren; als Nutzer sind die Kreissparkasse, das Bezirksamt, sowie Arztpraxen und andere medizinische Dienstleister geplant.

Außerdem stellte Tiefbauamtsleiter Jürgen Musch im Ortschaftsrat die Planung für den neuen, 2,2 Millionen Euro teuren Radweg zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen vor – und wie er Rehnenhof und Wetzgau in Form einer guten Anbindung zugutekommen soll.

Nach der Fertigstellung dieses Wegs soll es bald Richtung Westen weitergehen, so erläuterte Musch. In der Planung befinde sich ein Radweg durch Wetzgau in Form eines Radschutzstreifens. „Wir müssen an dem scharfen Eck in der Ortsdurchfahrt dringend etwas machen“, sagte Musch. „Bis 2024 haben wir das in der Planung drin“,  versicherte der Tiefbauamtsleiter, der weitere Ausbau einer dann durchgängigen Verbindung bis Großdeinbach werde „zeitnah“ angepackt.

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