Neues Fitness-Studio öffnet Ende März im CityCenter

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Die Besitzer Bernd Schmitt und Mira Nowak sind zufrieden mit der Entwicklung des Einkaufszentrums in Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd. Bernd Schmitt ist zufrieden. Das CityCenter, sagt der Besitzer des neuen Teils, „funktioniert an sich gut“. Mit seiner Tochter Mira Nowak hat er 2015 den neuen Teil des Einkaufszentrums gekauft. Am Donnerstag stellten Schmitt und Nowak einen neuen Mieter vor: Leszek Artur Richter wird im früheren Gebäude des Einrichtungshauses Bildstein auf 330 Quadratmetern Fläche auf zwei Etagen gemeinsam mit Fitness-Trainerin Ronja Ring ein Fitness-Studio einrichten. Das Besondere daran: Es ist ein Fitness-Studio nur für Frauen.

Die beiden Bildstein-Gebäude am Höferlesbach standen im Erdgeschoss lange leer. Nun zieht ins neuere der beiden Häuser wieder Leben ein. Weil es in Gmünd bislang nur ein Fitness-Studio nur für Frauen gebe, sieht Richter darin einen Markt. Er hat bereits ein Fitness-Studio in Lorch. Das neue Studio will er Ende März eröffnen. Frauen haben von da an an 365 Tagen im Jahr immer von 6 bis 23 Uhr die Möglichkeit zum Trainieren. Fit+ ist ein Franchise-Unternehmen, aktuell gibt es etwa 150 Studios in ganz Deutschland. Das Studio in Gmünd wird ohne Personal sein. Zwei Stunden am Tag jedoch wird es Trainerzeiten geben, in denen ein Fitness-Trainer für Kunden ansprechbar ist. Den Zugang zum Studio gibt es mit einem QR-Code.

Neben dem neueren Bildstein-Gebäude gibt es am Höferlesbach den hinteren, älteren Teil. Diesen wollen Schmitt und Nowak durch ein neues Gebäude mit Dienstleistungen wie Arztpraxen ersetzen. Bei der Stadt läuft aktuell der Antrag für eine Abrissgenehmigung.

Insgesamt verfolgen Bernd Schmitt und Mira Nowak in ihrem neueren Teil des CityCenters konsequent ihre Strategie: Im Untergeschoss haben sie preiswerten Handel mit Lebensmitteln und Non-Food-Artikeln angesiedelt. Im Erdgeschoss gibt es, neben einer Drogerie und einem Lebensmittelgeschäft, eine „Meile“ mit verschiedenen Essensangeboten. Was noch fehle, sagt Schmitt, seien Pasta und Pizza. Und eine „echte italienische Eisdiele“. Im Obergeschoss gibt es Dienstleistungen und einen Erotik-Shop. Die Gastronomie habe im Obergeschoss bislang nicht funktioniert, sagt Schmitt. Deshalb wollen die CityCenter-Besitzer dort weitere Dienstleistungen wie Fußpflege, Osteopathie oder Kosmetik ansiedeln.

Zudem drückt der Schuh noch beim Parken. Ein „ein bisschen zu teures Parkhaus“, nennt Schmitt das. Worüber er froh ist: dass die Händler in seinem, etwa 13 500 Quadratmeter umfassenden Teil des CityCenters bislang gut durch die Corona-Zeit gekommen seien. Dies liege auch daran, dass ein Großteil der Geschäfte systemrelevant sei. Unter Druck sehen sich die beiden Geschäftsführer und Gesellschafter der KA Immo Management GmbH in Bezug aufs Obergeschoss nicht. „Wir müssen nicht belegen um des Belegens willen“, sagt Schmitt. Allerdings seien sie, wenn der richtige Mieter komme, zu allen Schandtaten bereit.⋌Michael Länge

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