Noch 70 000 Euro fehlen für die Orgel

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Dekanin Ursula Richter, Kirchenpfleger Eberhard Schmid, Bezirkskantor Thomas Brückmann, der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Wolfgang Schmidt, Christa Schmidt, Anne Heinzmann und Jutta Münnich zeigen Bilder der Pfeifen der künftigen Augustinusorgel.
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Dekanin Ursula Richter und die evangelische Kirchengemeinde informieren Sponsoren über den Spendenstand bei der neuen Orgel für die Augustinuskirche.

Schwäbisch Gmünd

Fast geschafft! Für die neue Orgel in der Augustinuskirche fehlen noch 70 000 Euro. Diese Zahl nannte am Freitagabend Dekanin Ursula Richter, als sie etwa 80 der über 400 Spender für die neue Orgel in der Kirche begrüßte. Sie haben gemeinsam inzwischen etwa 700 000 Euro für das neue Instrument aufgebracht. „Haben wir gerade nichts anderes zu tun als Spenden zu sammeln“, fragte Richter, die aktuelle Kriegssituation nicht außen vor lassend. Zwei Ereignisse hätten sie darin bestärkt, dass es dennoch angebracht sei, für eine Orgel Spenden zu sammeln. „Einmal das Europakonzert der Berliner Philharmoniker in Lettland am vorletzten Sonntag“, das ein „ungemein Mut machendes, Menschen verbindendes Ereignis“ gewesen sei. Und zum zweiten das Spiel der jungen Musikerin Vera Lytovchenko auf ihrer Violine bei Kerzenschein in einem Keller im ukrainischen Charkiw, bei dem die Menschen für einige Momente den Krieg vergessen konnten. Richter kündigte die Einweihung der Orgel für Juli 2023 an.

Bezirkskantor Thomas Brückmann begleitete den Abend für die Spender musikalisch. Er spielte drei Stücke von Bach und einen Pachelbel-Choral. Den Spendern berichtete er, dass die hohe Spendenbereitschaft eine Verbesserung der neuen Orgel ermöglicht hat. So werden zum Beispiel zwölf weitere Orgelpfeifen für mehr Klangreichtum sorgen. Dies begrüßte Brückmann, auch in Anbetracht dessen, dass eine Orgel wie die künftige eine Dauer von zwei Jahrhunderten habe. Dass 780 000 Euro für die Orgel und die Begleitmaßmaßnahmen „gut angelegtes Geld“ seien, betonte Kirchenpfleger i.R. Eberhard Schmid. Nicht zuletzt deshalb, weil dadurch auch Orgelbauer in Lohn und Brot stünden.

Den Pachelbel-Choral noch im Ohr, freute sich der Erste Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Wolfgang Schmidt, auf diesen, wenn er einmal auf der neuen Orgel gespielt werde. Zuversichtlich sei er, sagte Schmidt, „dass wir die 70 000 Euro noch stemmen“. Um dann die Spender mit einem gebackenen Notenschlüssel zu verabschieden. Dieser soll sie daran erinnern, dass sie für die neue Orgel der Augustinuskirche gespendet haben.

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