Noch keine Gefahr eines Hochwassers

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Der Weg am Josefsbach ist gesperrt. Das Wasser ist schon übergeschwappt.
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Regen und Schneeschmelze lassen die Bäche und Flüsse im Landkreis ansteigen. Die Feuerwehr beobachtet.

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag gegen 17 Uhr war alles im grünen Bereich. Der Pegel der Rems lag nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale der Landesanstalt für Umwelt bei etwa 1,20 Meter. Steigende Temperaturen und Schneeschmelze hatten ihn von etwa 30 Zentimetern am Donnerstagvormittag im Laufe des Tages anschwellen lassen. Gmünds stellvertretender Feuerwehrchef Ralf Schamberger hatte sich am Donnerstag gegen 17 Uhr an der Mündung des Josefsbach in die Rems selbst ein Bild von der Situation gemacht. Eine Bürgerin, die sich Sorgen um die Liegestühle am Remsstrand gemacht habe, habe sich an die Feuerwehr gewandt. Schamberger konnte die Frau beruhigen. Denn die Liegestühle sind mit Beton befestigt. Schamberger sagte vorerst eine Phase der Entspannung voraus. Der Regen werde laut Vorhersage am Abend nachlassen und erst in der Nacht wieder einsetzen. Beim Forum Gold und Silber sei noch Luft von 1,20 Meter bis zur oberen Kante der Betonstufen. Schamberger hatte sich auch die Lage im Taubental angeschaut, aus dem beim Hochwasser 2016 Wassermassen ins Remstal geströmt waren. Nichtsdestotrotz werde Gmünds Kommunaler Ordnungsdienst bis 22 Uhr die Lage beobachten, die Feuerwehr die ganze Nacht hindurch, sagte Schamberger.

Auch das Landratsamt hatte am Donnerstag eine Wasserstandsmeldung herausgegeben. Danach bestand für den Ostalbkreis "nur eine geringe Hochwassergefährdung". Es werde mit "nur leicht erhöhten Wasserständen bis zu einem zweijährigen Hochwasser gerechnet". Bei kleineren Flüssen allerdings könne die Schneeschmelze zu raschen Wasserstandsanstiegen führen. Ob sich die Lage zum Sonntag in Richtung zehnjähriges Hochwasser entwickeln werde, war für das Landratsamt am Donnerstag nicht absehbar.

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