Nur das Meer fehlte bei der italienischen Nacht in Gmünd

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Die italienische Nacht bringt mediterranes Flair auf den Gmünder Marktplatz.
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Die italienische Nacht bringt mediterranes Flair auf den Gmünder Marktplatz. Unzählige Besucher genießen den Sommerabend.

Schwäbisch Gmünd

Frontmann Toni Mangieri, Dario Mangieri, Maurizio Orlando und Big Martin von der Band Due pui due durften am Samstag früher ran als geplant. Die Vorgruppe, die am Samstagnachmittag musikalisch die italienische Nacht in Gmünd einläuten sollte, war aus gesundheitlichen Gründen verhindert. „Die Überstunden schütteln wir locker aus dem Ärmel“, lacht der Bassist der italienischen Formation.

Heiß war der Samstag. Erst der Abend brachte etwas Abkühlung, aber die stimmungsvollen Balladen und traditionellen italienischen Lieder und einige Duette Maurizios mit Sängerin Carina Deutscher wärmten mit ihrer Lebensfreude und ihren Gefühlen buchstäblich von innen. Ein sanfter Hauch mediterraner Düfte lag über dem Geschehen. Wo waren mehr Menschen anzutreffen? Vor der Bühne am unteren Marktplatz oder wartend in den nahezu endlosen Schlangen an den Versorgungsständen? Glücklich, wer eine der vielen leckeren italienischen Köstlichkeiten in den Händen hielt. Dann stellte sich ein kleines Problem: Sämtliche Sitzgelegenheiten waren restlos besetzt. Gut gelaunte Menschen balancierten ihre heißen Pizzen und Nudelgerichte durchs Gedränge. In den anliegenden Gassen gab es jede Menge Menschen, die auf dem Gehweg sitzend ihre Köstlichkeiten verzehrten. Es wurde gelacht, getanzt und gesungen.

Lange Warteschlangen

Eine Damengruppe fiel besonders durch ihre farbenfrohen, luftigen Kleider auf. Sie genieße die italienische Nacht in vollen Zügen, strahlt Beate. Das „unbeschreibliche“ Flair des Abends und das perfekt gemischte Prosecco-Schorle seien das i-Tüpfelchen, meint die Waldstetterin. Den Flair des Abends genossen auch die Arbeitskolleginnen aus Gmünd, die nicht nur einen Sitzplatz ergattert hatten und sich gemeinsam eine Flasche gut gekühlten Rosés teilten. Die italienische Nacht reihe sich perfekt in die Feierwochenenden Juni und Juli in der Innenstadt ein.

Der Platz vor der Bühne füllte sich zusehends. Zu den Klängen der Musik wippten die Menschen in sommerlich luftiger Bekleidung. Die Schlangen an den Versorgungsständen wurden augenscheinlich kaum kürzer.

Bürgermeister Peter Kühnl aus Ruppertshofen zeigte sich komplett begeistert von der original italienischen Salsiccia, eine Bratwurst, veredelt mit besonderen Kräutern. Dafür stand der Ruppertshofener Rathauschef gerne an. Markus Herrmann von der veranstaltenden Touristik- und Marketing-GmbH und der „Erfinder“ und Organisator der italienischen Nacht, Wolfgang Ruß, zeigten sich mehr als zufrieden über die Anzahl der Besucher, die den Marktplatz „bis fast vors Rathaus“ füllten. Wenn jemand weiß, wie Italien „geht“, dann sind es die Italiener: Vor der Bühne war eine Traube junger Familien anzutreffen. Zu den vier Lindacher Familien zählten zwei Ehemänner als „Quoten-Deutsche“, die Gattinnen stammen aus Sizilien. Die italienische Nacht werde immer von der Großfamilie besucht. Das Essen, die Getränke und die Musik: „Alles passt“, meint eine hübsche dunkelhaarige junge Frau. Das Einzige, das fehlt, sei das Meer.

Die italienische Nacht bringt mediterranes Flair auf den Gmünder Marktplatz.
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