„Offiziell“ umgesägt im Himmelsgarten

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Mit der Motorsäge ran an die Urzeitvegetation: Im Saurierpark im Himmelsgarten sind Holz-Schachtelhalme gefällt worden.
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Die drei Jahre alten Holz-Schachtelhalme aus Sicherheitsgründen gefällt.

Schwäbisch Gmünd. Wieder ein Fall von Vandalismus? Werner Schlummer, Vorsitzender des Himmelsgarten-Freundeskreises, kann die Bedenken zerstreuen, die natürlich auch bei ihm angekommen sind: Die großen, hölzernen Schachtelhalm-Atrappen im Dinopark südlich des Himmelsstürmers sind aus Sicherheitsgründen umgesägt worden, weil sie offenbar angefault und nicht mehr stabil genug waren.

War das Vandalismus“

„Für etliche Passanten sah es so aus, als hätte wieder einmal Vandalismus im Himmelsgarten stattgefunden“, sagt Schlummer. Aber manchmal ist es auch nicht so schlimm wie man denkt.

Das bestätigt Markus Herrmann, der Pressesprecher der Stadtverwaltung: „Das war ein notwendiger Eingriff, ganz offiziell“, sagt er, zur „Verkehrssicherung“ hätten die grünen Schachtelhalme abgesägt werden müssen.

Dass die Bedenken von Passanten nicht ganz ohne Grund bestanden, zeigt ein Fall aus Bargau von vor drei Wochen: Dort waren sieben der zehn Zierkirschen in der neuen Ortsmitte so angesägt worden, dass ihr Überleben nun sehr fraglich ist. Es entstand ein Sachschaden von rund 7000 Euro.

Noch kein Konzept für Zukunft

Wie es im Dinopark weitergeht, ob dort neue Schachtelhalme aufgestellt werden, das ist laut Markus Herrmann noch offen.

Waren es die Dinos?

Werner Schlummer konnte dem gebotenen Anblick derweil szenisch etwas abgewinnen: „Beim flüchtigen Blick hätte man auch denken können, dass die Dinos selber mit ihrem kräftigen Schwanz oder mit den Klauen gewütet haben.“ Bernd Müller

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