Pässe wohl wegen Corona wenig gefragt

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Stadtverwaltung berichtet Stadträten über die Akzeptanz der beiden Familienpässe und der Bonuskarte.

Blick vom Turm der Johanniskirche auf den Gmünder Marktplatz. Im Hintergrund der Königsturm, rechts daneben der Zeiselberg mit der neuen Rutsche.

Schwäbisch Gmünd. Die Nachfrage beim Familienpass plus und der Bonuskarte ist nicht so, wie die Stadtverwaltung dies erwartet hat. Dies sagte Birgit Schmidt vom Amt für Familie und Soziales am Mittwoch im Sozialausschuss. Mit dem Familienpass plus und der Bonuskarte erhalten berechtigte Bürger Vergünstigungen. Ziel beider Karten ist es, Benachteiligten Teilhabe zu ermöglichen. Neben den Familienpass plus gibt es in Gmünd den Familienpass für alle. Diesen haben 4500 Bürger bekommen. Er enthält kostenneutrale Angebote wie Führungen im Museum. Die Aufteilung in zwei Pässe hat der Gemeinderat im September 2020 beschlossen. Den Familienpass plus, für den eine Berechtigung erforderlich ist, nutzen aktuell 190 Familien. Die Stadt hält dafür 40 000 Euro im Haushalt bereit. Die Resonanz führt Schmidt auch auf die Pandemie und den damit verbundenen Mangel an Angeboten zurück. Für viele Menschen stünden eher Alltagsprobleme durch Homeschooling und Kurzarbeit im Vordergrund.

Aktuell seien 163 Bonuskarten ausgegeben, sagte Birgit Schmidt weiter. Dies sind 21 mehr als im Vorjahr. Die Bonuskarte soll nach und nach die Berechtigungsscheine für den Tafelladen ersetzen. Michael Länge

Rubriklistenbild: © Jan-Philipp Strobel

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