Palettenweise Nachschub im Tafelladen

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Spendenübergabe im Tafelladen (von links): Manfred Berroth, Steffen Witzke und Theo Stepp.

Rotary Club Schwäbisch Gmünd spendet Waren im Wert von mehreren tausend Euro. Freude über Spende im Sommer.

Schwäbisch Gmünd

Tonnenweise Lebensmittel gab‘s diese Woche im Tafelladen: Der Rotary Club Schwäbisch Gmünd spendete ganze Paletten mit Zucker, Mehl, Bandnudeln und Butter im Wert von mehreren tausend Euro. Der bisherige Präsident Manfred Berroth und sein Nachfolger Theo Stepp überreichten die Ware an den Leiter des Tafelladens, Steffen Witzke. Der schätzt solche Überraschungen im Sommer ganz besonders. „Vor Weihnachten erhalten wir oft Spenden, aber so mitten im Jahr eben nicht“, sagt er und freut sich, „dass solche Initiativen den Tafelladen bei anderen möglichen Spendern in Erinnerung bringen“. Nicht immer könne man auf solche Lagerbestände zurückgreifen, allein die 2400 Stück Butter seien ein Glücksfall.

Haltbare Ware kommt dem Tafelladen in diesen Tagen entgegen. Sorge bereiten ihm derzeit oft schnell verderbliche Güter wie Erdbeeren oder Salat. „Seit Corona kommen am Tag nicht mehr 300 Kundinnen und Kunden in den Laden, sondern 150, weil gleichzeitig nur fünf bis sechs einkaufen dürfen.

Das wirke sich problematisch auf Obst und Gemüse in den Regalen aus, deren Rest-Haltbarkeit in der Regel sehr begrenzt ist. Die Warenverfügbarkeit sei das Problem des Tafelladens. „Mal ist wenig da, mal mehr“, so Steffen Witzke. „Wir können die Leute nicht immer zufriedenstellen.“

Der Tafelladen sei eben kein Vollsortimenter, sondern verkaufe, was da ist. 1800 Menschen in Schwäbisch Gmünd haben einen Berechtigungsschein für den Tafelladen, „eine Zahl, die stabil ist“, so Steffen Witzke. Maximal ein Drittel des regulären Verkaufspreises muss die Kundschaft bezahlen.

Verschiedene Spendenziele

Der Rotary Club Schwäbisch Gmünd unterstütze die Arbeit gerne, so betont Manfred Berroth, der wie Theo Stepp von der Arbeit hinter den Kulissen beeindruckt ist. Dort sind neben fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch viele Ehrenamtliche im Einsatz, um Menschen mit kleinem Geldbeutel über die Runden zu helfen. Im Präsidentenjahr von Manfred Berroth hat der Rotary Club auch international Hilfe geleistet. Zum zweiten Mal wurde die Schule „Aulas abiertas“ in Cajmarca in Peru mit einer deutlichen vierstelligen Summe bedacht.

Im Vorjahr unterstützte der Club das Kloster-Hospiz in Schwäbisch Gmünd. Davor unter anderem den neuen Jugendtreff in der Weststadt, die Orgel in der Augustinuskirche, die Ausstattung des Oststadttreffs oder die Restaurierung des Löwenbrunnens. Auch der Sinnesgarten im Blindenheim und ein erster Hospizraum der Gmünder Arbeitsgemeinschaft Hospiz waren Spendenziele des Rotary-Clubs.

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