Pilger feiern das Patrozinium

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Dekan Robert Kloker (r.) feiert mit einer Gruppe Pilger bei der Segenshand auf dem St. Salvator das Patrozinium.

Christen erleben auf dem St. Salvator den Sonnenaufgang und preisen mit Liedern, Impulsen und Lesungen Christus als Licht des Glaubens.

Schwäbisch Gmünd

Sonnenaufgänge zu erleben, ist oft etwas Besonderes. Sie bewegen Herz, Gemüt und Seele. Mit einer der Gründe, warum sich kürzlich eine Gruppe Wallfahrer bereits um kurz vor 6 Uhr in der Frühe auf ihren Weg zur Felsenkapelle des St. Salvators machte. Ein weiterer Grund: Sie feierten dort das Patrozinium des Salvators. Das Fest der Verklärung, das liturgisch jeweils am 6. August begangen wird, wurde im Jahr 1618 bei der Weihe der Felsenkapellen festgelegt. Dementsprechend ist der linke Altar in der Unteren Felsenkapelle auf dem St. Salvator der Verklärung auf dem Berg Tabor gewidmet.

Unter den derzeit herrschenden Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus begrüßte Münsterpfarrer und Dekan Robert Kloker die Pilger, die sich auf dem Plateau vor der Unteren Kapelle versammelt hatten. Im Mittelpunkt seiner ausgesprochenen Gedanken stand der biblische Text der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor: die überwältigende Lichtvision der Jünger und deren Gotteserfahrung durch Vernehmen einer Stimme aus der Wolke: "Dieser ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören." Die Jünger waren tief ergriffen. In einem Gebet von J.H. Newman wurde diese Gotteserfahrung als Bitte wie ein Lichtstrahl auch auf uns heutige Pilger bezogen.

Professorin Dr. Hildegard Kasper hatte im Vorfeld des Patroziniums wieder das Programmheft gestaltet. Es beinhaltete ausgewählte Lieder, die Kantor Wolfgang Müller unter der Flötenbegleitung von Susanne Wiker sang, Gedanken zum Evangelium und Fürbitten.

Nach dem Aufstieg über den Pfad der Hoffnung zur Segenshand wurden beziehungsreiche Hoffnungstexte von den Pilgern vorgetragen. Den Abschluss bildete der Aaronitische Segen durch Pfarrer Robert Kloker, ehe die Teilnehmer nach dem Abstieg im Klausengarten mit einem Frühstück bedacht wurden.

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