Preise für Gmünder Nachwuchs-Designer

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Cedric Zimmermann und Raphael Jung erhalten den silbernen Design-Award für ihre Rettungsboje.

Mehrere Projekte der HfG Schwäbisch Gmünd werden ausgezeichnet.

Schwäbisch Gmünd. Absolventen und Studierende der Gmünder Hochschule für Gestaltung (HfG) konnten die Juroren mit ihren Projekten überzeugen und gehören zu den Preisträgern des „aed neuland Awards 2021“. Aus über 500 Einreichungen aus der ganzen Welt ermittelte die Jury die Preisträger und darunter sind gleich vier Teams der HfG. Das Projekt „Amplex“ sowie das Projekt „jjuma“ wurden in der Kategorie Product Design mit Silber ausgezeichnet. Zudem wurden die beiden Abschlussarbeiten „Home Office – Wie arbeiten wir in Zukunft von zu Hause aus?“ in der Kategorie Product Design und „[sci]mmary“ in der Kategorie Interaction Design mit einer Anerkennung versehen.

„In diesem Jahr freue ich mich besonders über die begehrten Awards, zeigen sie doch, dass trotz der erschwerten Studienbedingungen, unsere Studierenden ausgezeichnete Projekte entwickeln können“, so der Rektor Professor Ralf Dringenberg. Mit „Amplex“ entwickelten Raphael Jung und Cedric Zimmermann eine Rettungsboje, die Schiffbrüchigen Sicherheit bieten soll, bis Hilfe eintrifft. Sie beruht auf bekannten Technologien (wie zum Beispiel dem Druckluftsystem einer Flugzeugrutsche) und nutzt passierende Schiffe und deren Seenotausrüstung.

Julian Graeve, Julian Kühne und Manuela Muschalski entwickelten mit „jjuma“ ein fiktives Unternehmen. „jjuma“ setzt sich zum Ziel, mithilfe von funktionsorientiertem Design, die Arbeit mit optischen Analyseinstrumenten angenehmer zu gestalten. Der Produktkatalog umfasst eine Wärmebildkamera, eine Inspektionskamera und ein mobiles Mikroskop. Speziell für Rettungskräfte und wissenschaftliche Einsatzteams entwickelt, entspricht der Funktionsumfang stets den komplexen Anforderungen von Außeneinsätzen.

Mit ihrer Masterarbeit »[sci]mmary« präsentieren Olga Krasizkaja und Michelle Chelsea Fox aus dem Master-Studiengang Strategische Gestaltung ein Konzept, das anhand einer digitalen Plattform aktuelle Forschungsfragen und -ergebnisse für Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund verfügbar macht.

„Home Office – Wie arbeiten wir in Zukunft von zu Hause aus?“ Diese Frage stellten sich Lucy Braun und Lars Schiwietz und entwickelten mit „New Work“ ein Möbel-Ensemble, das unterschiedliche Arbeitsweisen und Tätigkeiten bei der Arbeit von zu Hause aus unterstützen soll. Die Möbel sollen eine agile sowie kreative Arbeitsweise fördern. Sie funktionieren gemeinsam als System oder einzeln und sollen somit ein nutzerorientiertes Arbeitsumfeld im eigenen Zuhause bieten.

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