„Probleme weltweit denken“

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Veranstaltung mit Staatsekretär Norbert Barthle und Dr. Inge Gräßle

Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle unterstützt Dr. Inge Gräßle im Wahlkampf-Endspurt.

Schwäbisch Gmünd

Bei einer Gesprächsrunde diskutierten CDU-Bundestagsabgeordneter Norbert Barthle und Dr. Inge Gräßle, die Kandidatin der CDU für die Bundestagswahl im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd-Backnang, über die Arbeit Barthles im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die globalen Herausforderungen.

In sechs Bundestagswahlen konnte Barthle das Direktmandat für den Gmünder Wahlkreis gewinnen. Als parlamentarischer Staatssekretär beim BMZ gestaltete er die Entwicklung des Ministeriums über die letzten Jahre mit. Anhand des aktuellen Etats von rund 12,43 Milliarden Euro (zum Vergleich: 2014 lag dieser bei knapp 6,51 Milliarden Euro) wird deutlich, dass die Aufgaben des von Dr. Gerd Müller (CSU) geführten Ministeriums zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zu diesen gehören unter anderem die Konzipierung der Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und anderen Ländern.

Barthle benannte unter anderem Globalisierung, Migration und Flucht, Gesundheit, Digitalisierung und Urbanisierung als die großen Herausforderungen. Mit Programmen des BMZ wie der „Perspektive Heimat“ zur Bekämpfung von Fluchtursachen oder dem Corona-Sofortprogramm des Ministeriums würden diese Herausforderungen angegangen.

Im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl waren sich Barthle und Gräßle vor allem bei einem Thema einig: der globalen Bedeutung von Wasserstoff und E-Fuels für die Zukunft der Mobilität weltweit. „Wir müssen aufhören, beim Thema Mobilität nur innerhalb unserer Landesgrenzen zu denken“, betonte Gräßle, „batteriebetriebene Elektrofahrzeuge mögen für den Betrieb in Deutschland geeignet sein, für Afrika ist es momentan jedoch undenkbar, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufzubauen. Hier müssen wir technologieoffen bleiben, anstatt Verbote zu schaffen, um mit einem Dreiklang aus Batterie, Wasserstoff und E-Fuels die Mobilitätswende global zu meistern.“

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