Radeln, sparen, gewinnen

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Radler in Gmünd können ihre gefahrenen Kilometer in den nächsten Wochen ins Stadtradeln einbringen und so addieren.
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Die Aktion Stadtradeln startet: Vom 7. Juni an können in Gmünd und weiteren Gemeinden wieder Rad-Kilometer gesammelt werden.

Schwäbisch Gmünd

Jetzt können Radfahrer wieder zu Kilometer-Sammlern werden: Am 7. Juni startet die Aktion „Stadtradeln“, bei der Radler ihre Strecken per App dokumentieren können. Die Stadt Gmünd ist zum sechsten Mal dabei, für die eifrigsten Kilometerfresser gibt es kleine Preise zu gewinnen.

Anja Tamm, die Mobilitätsmanagerin der Stadt Gmünd, hat einige Anrufe bekommen in den letzten Wochen: „Wann geht’s wieder los?“, ist sie gefragt worden. In den letzten Jahren waren es immer mehr als 300 Radler, die in Gmünd mitgemacht haben. 2020 war auch Waldstetten zum ersten Mal mit dabei.

In diesem Jahr gibt’s die Aktion Stadtradeln laut Ostalbkreis unter anderem auch in Aalen und Ellwangen, neben Waldstetten sind aus dem Gmünder Raum Mutlangen, Spraitbach, Bartholomä, Iggingen und Heuchlingen dabei. Radler, deren Heimatgemeinde nicht mitmacht, können sich in der Mannschaft des Ostalbkreises registrieren. Die gesammelten Kilometer im dreiwöchigen Aktionszeitraum werden jeweils dem Team einer Gemeinde gutgeschrieben. Man kann aber auch eine Ebene darunter Mannschaften von Familien, Vereinen oder Firmen gründen.

„Stadt“ und Radeln“

In Schwäbisch Gmünd hofft Anja Tamm auf viele Mit-Radler. 2016 beim ersten Mal waren knapp 100 Gmünder dabei, zuletzt waren es 318. „Ich hoffe, dass es jetzt deutlich mehr werden“, sagt Mobilitätsmanagerin Anja Tamm. 2020 war die Aktion wegen Corona in den Herbst verlegt worden.

Die Verbindung der Begriffe „Stadt“ und „Radeln“ deutet darauf hin: Stadtradeln ist auch als Werbeaktion für den umwelt- und klimafreundlichen Radverkehr gedacht. Am Ende wird genau ausgerechnet, wie viele Kilogramm CO2-Ausstoß jeder einzelne, wie viele Tonnen die Teams in den Gemeinden eingespart haben. Wer von Gmünd nach Iggingen und wieder zurück radelt, hat schon man über zwei Kilogramm Treibhausgas gespart – die App rechnet mit 142 Gramm CO2 pro Personen-Kilometer, einem Durchschnittswert, den das Umweltbundesamt so nennt.

Problemstellen melden

Und dass Radeln zu Corona passt, hat sich inzwischen herumgesprochen, wie man etwa an den hohen Verkaufszahlen der Fahrradhändler sehen kann. „Es ist eine schöne Möglichkeit, trotz Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen etwas gemeinsam zu machen“, nennt Anja Tamm einen der Vorteile des Pedaltretens, der gerade derzeit zur Geltung kommt.

Noch eine praktische Möglichkeit gehört übrigens zur Aktion „Stadtradeln“: Über die angegliederte Meldeplattform „Radar“ (www.radar-online.net) kann man die Verwaltung auf Problem- und Gefahrenstellen aufmerksam machen, hier können Radler Problemstellen, die ihnen auf Radwegen oder Straßen begegnen, in eine Karte einzeichnen.

Ich hoffe, dass es jetzt deutlich mehr werden.“

Anja Tamm,, Mobilitätsmanagerin

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