Radfahren zum Wohle der Umwelt

Zum dritten Mal nimmt Schwäbisch Gmünd an der bundesweiten Fahrrad-Aktion teil.

Schwäbisch Gmünd. "Wie weit sie fahren ist vollkommen egal", sagt Michael Schlichenmaier, Schwäbisch Gmünds Klimaschutzmanager. "Es kommt darauf an, dass sie fahren."

Seit 2008 treten deutschlandweit Kommunen und Gemeinden bei der Aktion Stadtradeln für den Klimaschutz und den Radverkehr in die Pedale. Los geht es am 31. Mai. Ende ist der 20 Juni. Jeder, der in Schwäbisch Gmünd wohnt, arbeitet oder an der Hochschule studiert, kann für die Aktion Fahrradkilometer sammeln. Am Ende warten Preise auf die Teams mit den meisten Kilometern auf dem Konto. Jede Familie oder jede Gruppe kann ein Team bilden.

"Mit der Aktion wollen wir für das Fahrradfahren im Alltag sensibilisieren", erläutert Schlichenmaier. Etwa ein Fünftel aller klimaschädlichen CO2-Emmissionen entstünden durch den Autoverkehr. Einen großen Teil der Emissionen verschulde der Verkehr innerorts. "Dieses Jahr zeichnen wir mit den Stadtradel-Stars besonders motivierte Radler aus, die während der ganzen 21 Stadtradel-Tage auf das Auto komplett verzichten." Aber auch der ganz normale Durchschnittsfahrradfahrer solle sich an der Kampagne beteiligen. "Wer morgens zur Arbeit mit dem Rad oder E-Bike fährt oder einmal in der Woche zum Sport, das zählt schon viel für die Statistik und für die Umwelt sowieso", sagt Schlichenmaier.

Die Kilometer müssen die Teams online auf der Meldeplattform "RADar" eintragen. Wer ein Smartphone hat, kann sich die Kilometer automatisch von der Stadtradel-App beim Fahrradfahren zählen lassen.

Infos zum Stadtradeln online auf www.stadtradeln.de.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema