Ricarda Lang besucht Weleda

+
Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang besucht Weleda

Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / die Grünen spricht in Schwäbisch Gmünd mit Unternehmensvertretern über Energiepolitik und die Nachhaltigkeitsstrategie.

Schwäbisch Gmünd

Als Bio-Pionierin steht Weleda eigenen Aussagen zufolge „für zertifizierte Naturkosmetik und integrative Komplementärmedizin“. Aktuell investiert das Unternehmen am Standort Schwäbisch Gmünd in die sterile Arzneimittelherstellung und einen neuen Logistik-Campus. Bei ihrem Besuch konnte sich Ricarda Lang, Grünen-Bundesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd, einen Eindruck von der technologisch-nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens verschaffen.

Nachhaltigkeit ist wichtig

Bei einer Führung durch die Arzneimittelherstellung ging es vor allem um die hohen technologischen Produktionsstandards des Unternehmens. Hiebei erfuhr Ricarda Lang unter anderem von Dr. Aldo Ammendola, Mitglied der Weleda Geschäftsleitung, dass die Weleda mit ihrem Schwerpunkt auf Biodiversität, Klimaschutz, Bodenschutz und nachhaltigen Verpackungen eine integrierte Nachhaltigkeitsstrategie verfolge.

Die Bundesvorsitzende der Grünen hob hervor, wie wichtig trotz der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen eine Ausrichtung auf Nachhaltigkeit sei.

Ein weiteres Thema des Besuches war die Energieversorgung. Zwar beziehe Weleda eigenen Angaben zufolge Energie vorwiegend aus regenerativen Quellen, der Bedarf an Erdgas sei dabei aber dennoch hoch. „Steigende Kosten oder gar eine Verknappung des Gasangebotes stellen auch uns vor Herausforderungen“, sagte Dr. Aldo Ammendola. Kompromisse in der Produktqualität oder dem Engagement im Bereich Nachhaltigkeit werde das Unternehmen jedoch nicht eingehen.

Der geplante Logistik-Neubau im Industriegebiet Gügling sei ein Beispiel dafür, wie Innovationen Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben könnten. Der Logistik Campus soll nach Angaben der Weleda im Jahr 2023 fertiggestellt sein und klimaneutral betrieben werden.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Kommentare