Rund 70 Unterkünfte für Ukrainer

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Stadt hat Wohnraum für schätzungsweise mehr als 200 Hilfesuchende zur Verfügung.

Schwäbisch Gmünd. Der Krisenstab der Stadt Schwäbisch Gmünd zur Unterbringung von Ukraine-Flüchtlingen ist seit dieser Woche täglich voll im Einsatz und wird auch jetzt am Wochenende, Samstag/Sonntag, jeweils in der Zeit von 9 bis 16 Uhr an der Telefonhotline 07171/603-5040 und über die Mail ukrainehilfe@schwaebisch-gmuend.de erreichbar sein. Das meldet die Stadtverwaltung.

Angebote werden gesichtet

Dank der großen Hilfsbereitschaft der Gmünderinnen und Gmünder werden dem Hilfsstab täglich Wohnungs- und Unterkunftsmöglichkeiten gemeldet; derzeit sind bereits rund 70 Wohneinheiten hier eingegangen, die letztlich möglicherweise für über 200 Hilfesuchende und Flüchtlinge aus der Ukraine Platz bieten könnten. In diesen Tagen werden diese Angebote zusammengestellt, gesichtet und dann auch für die Belegung vorbereitet. Im Moment müssen zuvor allerdings Umfang und Eignung abgestimmt werden. Erst dann kann letztlich auch eingeschätzt werden, für wie viele Flüchtlinge diese Angebote reichen. „Wir freuen uns sehr, dass die Bevölkerung hier so unkompliziert und schnell diese Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung stellt,“ so der Erste Bürgermeister Christian Baron, „wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir zeitnah und unproblematisch reagieren.“

Nicht abschätzbar

Bislang könne freilich noch niemand abschätzen, wie groß die Zahl der Hilfesuchenden in Gmünd sein werde. Nachdem im christlichen Gästezentrum Schönblick über einen direkten Kontakt bereits die ersten Flüchtenden aus der Ukraine eingetroffen sind, werden in Gmünd auch zunehmend Angehörige und Freunde aus den Kriegsgebieten direkt privat bei Familien untergebracht. Auch in diesen Fällen empfiehlt der Koordinierungsstab für die Ukrainehilfe dringend, die Ankommenden im Bürgerbüro in Schwäbisch Gmünd zu melden, da dann auch weitere Unterstützung und Begleitung, wie beispielsweise medizinische Hilfe, angeboten werden kann.

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