Rundfahrt macht 80er-Fest erst rund

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AGV 1942 80er Fest Ende

Mit Sekt, Gesang, einem Böller und einer gelungenen Blaufahrt genießen die Gmünder Altersgenossen des Jahrgangs 1942 ihre mehrtägige Sause zum 80er-Fest.

Schwäbisch Gmünd

Mit einem Frühstück nach jedermanns Geschmack, startete die Blaufahrt in Urbach und führte zunächst über Bad Boll, Breitenstein, am Randecker Maar vorbei zum Gestüt Marbach. Eine Reiseleiterin wusste sehr anschaulich über das Adelsgeschlecht der Zähringer und die Württembergischen Herrscher, speziell über Graf Eberhard im Barte zu berichten, welcher einst in Urach residierte. Natürlich wurde umgehend kräftig die schwäbische Nationalhymne „Preisend mit viel schönen Reden“, angestimmt.

Nach einem Imbiss ging die Rundfahrt zum Rosengarten Jurisch in Wendlingen. Versteckt zwischen Apfel-, Birn- und Kirschbäumen erschließt sich ein zauberhafter Rosengarten, in dem 1.800 verschiedene Rosenarten bewundert werden können. Der Altersgenosse Gerhard Kaim, selbst Gärtnermeister, hörte aufmerksam seinem Kollegen Wolfgang Jurisch zu, dessen Tipps zur Pflege der verschiedenen Rosen zu vielen Fragen führten. Bei den Altersgenossen werden die Rosen im nächsten Jahr also üppig blühen.

Danach empfing die Altersgenossinnen und Altersgenossen „Otto“ aus Iggingen mit einem Feuerwerk von Musik und Schwänken, so dass die Blaufahrt mit „Otto“ einen vergnüglichen Abschluss fand. Der AGV 1942 feierte ausgelassen und ein wenig Wehmut sein letztes Jahrgangsfest. Ein kurzer Rückblick: Die Festtage begannen am Donnerstag mit dem Eröffnungsgottesdienst in der Augustinuskirche. Dekanin Ursula Richter hielt eine Predigt zum Thema Jahresringe und wie wichtig Freundschaften für alle Menschen sind. Thomas Brückmann spielte die Orgel und Cantate Domino begleitete mit seinen Männerstimmen den Gottesdienst.

Beim anschließenden Sektumtrunk in der „Fuggerei“ ließ es sich OB Richard Arnold, trotz stressigem Terminkalender, nicht nehmen. Am Freitag wurde der Toten gedacht.

Der Samstag startete mit einem ordentlichen Böller. Nach dem Frühstück mit Butterbrezeln und Sekt begann der Umzug der 80er auf dem Kornhausplatz mit den Altersgenossinnen und Altersgenossen. Es folgten zwei Scooter, ein geschmücktes Zügle, zwei Musikkapellen, Gewandete aus der Staufersaga und Fahnenschwinger aus Faenza. Ganz wichtig der Halt am Johannisturm mit der 80er-Fahne und dem Singen des „Alois“. Allerdings sangen die 1942er traditionell „Behüt di Gott Alois“ und zwar seit ihrem 40er Fest.

Der Festgottesdienst mit Altersgenosse Pfarrer i.R. Hans Nagel und seiner in gekonnt schwäbischem Dialekt gehaltenen Predigt, außer in Hochdeutsch „die Liebe hört niemals auf“. Kirchenmusikdirektor Dr. Stephan Beck an der Orgel, die Trompeter Remo Steiner und Fritz Schuler sowie der Münsterchor bildeten einen festlichen Rahmen für diesen wunderschönen Festgottesdienst.

Der zweite Umzug mit allen Altersgenossen im Zügle , über den Marktplatz, das Foto vor dem Rokokoschlösschen, der Sektumtrunk auf der Dachterrasse des Rems Park Hotels und das anschließende Menü im Restaurant „Hi Charles“, alles war super, auch Dank Petrus.

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