Satellit am Fünfknopfturm

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Joachim Haller lässt sich von der Skulptur der Herzogin Diane von Württemberg umarmen. Mit im Bild Gundi Mertens und Dr. Max Tillmann.

Skulptur von Herzogin Diane von Württemberg weist auf die kommende Ausstellung 2021 hin. Am Sonntag Eröffnung.

Schwäbisch Gmünd

DxDiane zu Gast in Gmünd. So ist die Ausstellung überschrieben, die eigentlich am 20. September im Prediger beginnen sollte. Wegen Corona ist diese Präsentation auf 2021 verschoben, einen Vorgeschmack auf die Werke der Künstlerin gibt es aber schon jetzt. Am Dienstag stellten Mitarbeiter des Baubetriebsamts am Fünfknopfturm die Skulptur "Umarmung" auf. Und (schlanke) Menschen können sich tatsächlich von der Statue umarmen lassen. Der stellvertretende Museumsleiter Joachim Haller hat diese "Umarmung" angenommen, ist in die Skulptur geschlüpft.

Museumsleiter Dr. Max Tillmann sieht in der Präsentation des Werks eine Ausstellungs-Preview. Sie wird ergänzt durch weitere Werke, die im Fünfknopfturm zu sehen sind. Alles zusammen eine Hommage an DxDiane von Württemberg. Das begeistert auch die stellvertretende Vorsitzende des Vereins Staufersaga, Gundi Mertens. Sie hat im Erdgeschoss des Turms drei Kunstwerke und drei Gewänder arrangiert. Eine Bronze-Plastik mit dem Titel "Hände in den Algen", eine weitere mit dem Sternzeichen "Widder", unter dem die Herzogin und Prinzessin von Frankreich geboren ist.

An der Wand das Gemälde "Die Frau und der Drachen". Gundi Mertens erinnert an die vielen wertvollen Gewänder, die die Herzogin der Staufersaga und der "Opera de Gmünd", wie sie es gerne nennt, zur Verfügung gestellt hat. Eines der Gewänder war schon beim Kolping-Musical "My Fair Lady" auf der Bühne zu sehen. Ein Bischofsgewand aus der Aufführung "Die Päpstin" in diesem Jahr ist ebenso zu sehen wie ein Fantasiekostüm für ein Musical. "Samt, Seide und Perlen, wie wir sie uns nie hätten leisten können", schwärmt Gundi Mertens. Den Ausstellungsraum im Fünfknopfturm schmücken weitere Dokumente, die an DxDiane erinnern. Unter anderem Fotos mit Stephan Kirchenbauer-Arnold, ein Familienfoto und Bilder weiterer kunstvoller Gewänder, die der Verein Staufersaga erhalten hat. Ein "Satellit" ist diese Präsentation nach Worten von Dr. Max Tillman. Zu sehen sind diese Arbeiten nämlich noch bis zum Ende der Ausstellung im Prediger, die am 21. März 2021 eröffnet und bis 3. Oktober dauern wird. Weitere "Satelliten" der Prediger-Ausstellung kündigt Dr. Max Tillmann für den Remspark an. Neben dem Hotel sollen Großskulpturen von Diane von Württemberg platziert werden.

Samt, Seide und Perlen, wie wir sie uns nie hätten leisten können.

Gundi Mertens, Verein Staufersaga

Im Fünfknopfturm sehen Besucher in den oberen Etagen die Dokumentation der Staufersaga und weitere Exponate des Vereins Staufersaga.

An diesem Sonntag um 14 Uhr wird die kleine Ausstellung im Beisein von Oberbürgermeister Richard Arnold eröffnet. Möglich, dass die Herzogin von Württemberg kommt, die in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag feierte. Geöffnet ist am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

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