Schulessen künftig in städtischer Regie

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Gemeinderat will mehr Regionalität, mehr Bio und weniger Fleisch bei der Verpflegung der Schüler.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt wird die Schulverpflegung künftig in eigener Regie organisieren. Dies beschloss der Gemeinderat am Mittwoch. So will die Stadt mehr Einfluss auf die Qualität des Essens und die Produktauswahl haben. Dabei sollen Regionalität, Bioanteil, Fleischanteil, klimaschonender Einsatz von Ressourcen und Teilhabe von Menschen mit Behinderung eine größere Rolle spielen. Die Speisepläne werden künftig selbst erstellt, Wareneinkäufe selbst organisiert. In den Schulküchen von Parler-Gymnasium, Friedensschule, Uhlandschule, Klösterleschule und Rauchbeinschule sollen Menüs zusammengestellt und an zugeordnete Schulen geliefert werden.

„Die Schulleitungen wollen stärker eingebunden werden“, sagte vor der Abstimmung Dr. Uwe Beck (SPD). Sie würden viel aus der Zeitung erfahren, dies sei nicht gut. Fragen der Infrastruktur und der Reinigung seien offen. „Wir wollen keinen Wirtschaftskontrolldienst an den Schulen“, sagte Beck. Er forderte eine Präsentation der Verwaltung vor Weihnachten, „wie's läuft, ob nachgesteuert werden muss, ob neu gedacht werden muss“. Diese Präsentation sagte Bürgermeister Christian Baron zu. Und er verwies darauf, dass die Schulleitungen einmal informiert worden seien. Doch sie würden eingebunden, denn „wir brauchen sie“, sagte Baron. In Bezug auf die Infrastruktur fühle die Stadt sich gut aufgestellt.

In der Friedensschule könne man nicht kochen, sagte Brigitte Abele (BL). Auch Wetzgaus Ortsvorsteher Johannes Weiß, der mit der bisherigen Situation zufrieden gewesen sei, müsse eingebunden werden. Er habe mit Weiß gesprochen, sagte der Leiter des Amtes für Bildung und Sport, Klaus Arnholdt. Und bat um „etwas Vertrauen“. mil

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