Demonstration gegen die Wahlveranstaltung

Schwäbisch Gmünd: Mehr Teilnehmer als erwartet gegen die AfD

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Linke

Schwäbisch Gmünd. Drinnen im CCS veranstaltete die „Alternative für Deutschland“ (AfD) ihren Wahlkampfauftakt, draußen kritisierten Gegendemonstranten die Partei als extrem rechts und demokratiefeindlich. Zu der vom Gmünder Bündnis Aufstehen gegen Rassismus angemeldeten Demo waren nach Schätzungen der Polizei rund 120 Teilnehmer gekommen, mehr als von den Veranstaltern erwartet.

Die Demo verlief ohne Zwischenfälle. Die AfD solle in Gmünd keine Basis bekommen, argumentierte die Organisatorin Ann-Katrin Lauer. Sie widmete die Versammlung der vor kurzem verstorbenen Esther Bejerano, eine Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz.
Als „parlamentarischen Arm des Rechtsrucks in Deutschland“ bezeichnete Jule im Namen der Jugendkulturinitiative (JKI) Esperanza die AfD. Eine Sprecherin der Gmünder Fraueninitiative kritisierte, die AfD wolle die Rechte der Frauen massiv einschränken. Der Partei gehe es nicht um die Interessen der kleinen Leute, sondern um die des Kapitals. Deshalb leugne sie auch die Bedrohung durch den Klimawandel, sagte Joshua Wilhelm von der Linksjugend Solid.
Marius Dittenhauser vom Vorstand der Gmünder Jusos zeigte sich überzeugt, dass die AfD nach früheren Erfolgen bei dieser Wahl „wieder einstellig wird“. „Diese Partei hat von Bildung und Erziehung keine Ahnung“, meinte Michael Deusch vom Kreisvorstand der Lehrer-Gewerkschaft GEW. Joschi Moser von der Gmünder Aids-Hilfe vertrat die Ansicht, die AfD sei „alles andere als eine Protestpartei“. wof

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