Schwäbisch Gmünd wird 2025 zur „Stadt der Schützen“

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Wie sich die Stadt Schwäbisch Gmünd und der Württembergische Schützenverband auf die Großveranstaltung vorbereiten.

Schwäbisch Gmünd

Zugegeben, der 64. Deutsche Schützentag findet erst vom 1. bis 4. Mai 2025 in Schwäbisch Gmünd statt – aber „große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“, sagt ein euphorisierter Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold. Dass die Stauferstadt für vier Tage die „Stadt der Schützen“ wird, freut ihn. Es sei „eine große Ehre“ und gebe der Stadt erneut die Möglichkeit, sich deutschlandweit zu präsentieren, so Arnold weiter.

Bereits 2013 habe der Württembergische Schützenverband 1850 den Landesschützentag veranstaltet. Im Anschluss sei man zu der Erkenntnis gekommen, auch ein Großereignis wie den Deutschen Schützentag stemmen zu können, erklärt der Präsident des Schützenverbands, Reinhard Mangold. Daraufhin haben die Schützen die Herausforderung aufgegriffen und sich für den Deutschen Schützentag als Ausrichter beworben. Mit Erfolg: Das Votum zugunsten des Württembergischen Schützenverbandes sei eindeutig gewesen, sagt Mangold. Das Besondere: Zeitgleich mit dem Deutschen Schützentag wird der Württembergische Schützenverband sein 175. Jubiläum feiern.

Mangold umreißt die Dimensionen, die der Schützensport in Deutschland aufweist. Dem Deutschen Schützenbund (DSB) der Dachverband für Sport- und Traditionsschulen und auch Fachverband für Schieß- und Bogensport seien 1,4 Millionen Mitglieder in rund 14 000 Vereinen angeschlossen. Der Württembergische Schützenverband als ältester Landesverband zählt rund 85 000 Mitglieder, die in 767 Vereinen organisiert sind. Alle dem DSB angeschlossenen Mitglieder müssen jetzt informiert werden.

Mangold zeigt sich begeistert von den Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten der Stadt Schwäbisch Gmünd, die sich wunderbar mit dem Motto „Schützentag der kurzen Wege - Zeit für Begegnungen“ verknüpfen ließen, so der Präsident des Schützenverbands.

Das geplante Programm

Das Programm sieht derzeit die Präsidiumssitzung des DSB am Donnerstag, 1. Mai, vor. Parallel dazu soll ein Partnerprogramm für die Begleitpersonen stattfinden. Ein abendlicher großer Empfang schließt sich an.

Am Freitag, 2. Mai, steht eine Gesamtvorstandssitzung des DSB auf der Agenda, die flankiert wird von einem Partnerprogramm, hier wäre eine historische Stadtführung denkbar. In den Abend geht es mit einer Abendveranstaltung der Landesverbände.

Der Samstag , 3. Mai, werde dann hör- und sichtbar der Höhepunkt des 64. Deutschen Schützentags, so Mangold. Mit Böllerschüssen vom Lindenfirst herab wird der Festakt mit Bannerübergabe und der Delegiertenversammlung eingeläutet. In Schwäbisch Gmünd soll dann auch traditionell der Bundesschützenkönig ausgeschossen werden – 20 zuvor gekrönte Landesschützenkönige werden sich „der Scheibe stellen“. Auch das Bundesjugendkönigschießen wird in Gmünd veranstaltet. Nachmittags wird es den großen Schützenumzug geben, Ausgangs- und Endpunkt soll der Remspark sein. Und der Abend wird dann im Zeichen des Bundesschützenballs und der Proklamation der zuvor ermittelten Bundesschützenkönigs und des Bundesjugendschützenkönigs stehen.

Rund um die Veranstaltung könnte sich Oberbürgermeister Richard Arnold noch zusätzlich eine „Expo“ im Stadtgarten, mit vielen Ständen vorstellen, auch regt das Stadtoberhaupt einen ökumenischen Festgottesdienst im Münster „als kraftvollen Abschluss“ an.

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