Schwäbisch Gmünds Finanzen weiter konsolidieren

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Die Fraktion Freie Wähler Frauen setzt auf neue Arbeitsplätze im Gewerbegebiet Aspen.

Schwäbisch Gmünd. Mit dem Sozialausschuss am Mittwoch hat nach der Sommerpause die Kommunalpolitik wieder begonnen. Die Gmünder Tagespost hat alle Fraktionen und Gruppierungen zu ihren Zielen und Prioritäten befragt. Für die Fraktion Freie Wähler Frauen antwortet Karin Rauscher.

Welche Priorität(en) sehen Sie für das kommende Jahr?
Karin Rauscher: Nach unserer Ansicht ist weitgehend an die Projekte des vergangenen Haushalts anzuknüpfen, ohne eine weitere Haushaltskonsolidierung aus den Augen zu verlieren.

Wie gelingt es, den Haushalt der Stadt nach Corona wieder in Ordnung zu bringen?

Nach wie vor ist die Haushaltslage von entscheidender Bedeutung für unsere Stadt. Noch liegt kein Finanzbericht zum 3. Quartal vor, ebenso wenig der Vorbericht der Stadtverwaltung zur Haushaltsentwicklung im Hinblick auf die Planung für das kommende Jahr. Dieser wird dem Haushaltsausschuss erst im Herbst vorgestellt.

Wie gelingt es Gmünd, der Abhängigkeit von der Automobilindustrie entgegenzuwirken? Welches Gewicht hat für Ihre Fraktion dabei eine weitere Entwicklung des Gewerbegebietes Aspen?

Viele Hoffnungen liegen im Hinblick auf Technologieentwicklung und Arbeitsplätze auf dem „Technologiepark Aspen“. Nachdem Schwäbisch Gmünd als Modellregion in die Förderkulisse des Landes aufgenommen wurde, erwarten wir, dass unsere Stadt in einem zweiten Schritt mit einem Förderantrag auch in dem Sinne zum Zuge kommt, dass ein solcher positiv beschieden wird.

Wie läuft die Umsetzung des Projektes „Lebenswerte Altstadt“ mit den Schmiedgassen?

Die Bewertung des Projekts „Lebenswerte Altstadt“ hat im Herbst zu erfolgen. Gestalterisch mit Blumenschmuck, Oase und Gastronomiezelten wird ein positiver Akzent gesetzt. Die Verkehrsentlastung wird auch als wohltuend wahrgenommen.

Ist Ihre Fraktion bereit, Rädern und Fußgängern mehr und Autos weniger Raum in der Innenstadt zu geben? Die Anbindung der Busse sowie Verkehrsführung des Individualverkehrs sind weiterhin schwierige Themen, über die noch ausführlich zu diskutieren ist. Kleinere Elektrobusse wären jedenfalls ein großer Gewinn.

Was kann die Stadt für den Handel nach Corona tun?

In Bezug auf den Handel ist ein „Innenstadtgipfel“ wie schon im Frühjahr einberufen, hilfreich, um erneut in einen Meinungsaustausch mit allen Akteuren zu treten und Konzepte zu entwickeln und zu bewerten. mil

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