E-Scooter in Gmünd: „Über den Erwartungen“, sagen die Anbieter über ihr Geschäft

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Gefragt in Gmünd: Die Anbieter Lime und Zeus sind sehr zufrieden mit ihren Geschäftszahlen im ersten Monat nach dem Start der E-Scooter in Gmünd.
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Wie die Anbieter in Gmünd bisher mit dem E-Scooter-Geschäft zufrieden sind- und wie es weitergeht.

Schwäbisch Gmünd. Mit 75 Rollern hat das E-Scooter-Zeitalter in Gmünd angefangen - es sollen schnell mehr werden.

Die Nutzung: „Wir sind positiv überrascht, unsere Erwartungen wurden übertroffen“, sagt Frank Thieme, Operations Manager beim Scooter-Betreiber Lime. Der zweite in Gmünd operierende Anbieter kommt zur selben Einschätzung: „Im Vergleich zu anderen Städten ist das Angebot in Gmünd überdurchschnittlich gut angenommen worden“, sagt Nico Reitemeier von Zeus. Nach den guten Geschäftszahlen zum Auftakt wollen Lime und Zeus ihre Rollerflotte schnell aufstocken – mit insgesamt 75 Scootern (35 von Lime, 40 von Zeuss) waren die Firmen Anfang April gestartet.

Neue Standorte: Sieben „Aufstellflächen“ waren es zum Start, zwei weitere sollen in den nächsten Wochen dazukommen: „Im Unipark und an der PH geht es als nächstes weiter“, sagt Stadtsprecher Markus Herrmann. Auch am Stadtgarten werde nach einer passenden Fläche gesucht. Der Ausbau soll Schritt für Schritt weitergehen. Herrmann: „Das wird so schnell nicht abgeschlossen sein.“

Die Teilorte: Sobald neue Standorte ausgewiesen werden, vergrößern die Anbietern ihre Flotte. Fünf pro Anbieter und Platz sehen die Vorgaben der Stadt vor. Nico Reitemeier hofft, auch bald in Teilorten richtig präsent sein zu können. „Wir sind sehr daran interessiert, auch dort Aufstellflächen zu bekommen. Wir haben Anfragen von Nutzern, die sich das wünschen.“ Das bisherige Servicenetz erstreckt sich in stadtnahe Teilorte wie Straßdorf oder Wetzgau, dort kann man einen Scooter parken und per App „zurückgeben“, die Firmen organisieren den Rücktransport. Nach Bargau oder Degenfeld ist eine Fahrt per Leih-Roller aktuell nicht möglich – was geht und was nicht, zeigt jeweils die App der Anbieter. Frank Thieme: „Es ist auch ein Sicherheitsaspekt. Wir setzen auf Orte, zu denen es einen Radweg gibt und die Nutzer mit 20 km/h nicht auf einer viel befahrenen Straße fahren müssen.“ Bernd Müller

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