Seit 170 Jahren tüchtige Schwestern

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Diakon Herbert Baumgarten (am Tischende) und Bürgermeister Julius Mihm umgeben von Schwesetern und MIarbeiterinnen

Die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Vinzentinerinnen verbindet eine lange Geschichte. Vor 25 Jahrenhaben die Schwestern ein neues Kapitel ihres Engagements in der Stauferstadt aufgeschlagen.

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Die Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen ist ein karitatives Unternehmen.  Mehr als 2500 Mitarbeitende machen sich  in rund 50 Diensten und Einrichtungen im süddeutschen Raum für Ältere und Pflegebedürftige, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Hörschädigung stark.Über die Tochtergesellschaft Vinzenz Service  GmbH werden Pflege-,  Gemeinschafts- und Bildungseinrichtungen angeboten.

Schwäbisch Gmünd

In den 25 Jahren seit ihrer Gründung ist die Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen rasant gewachsen. Das hat das Seniorenzentrum St. Anna, das Teil der gemeinnützigen Gesellschaft ist, nun mit einem kleinen Festakt gefeiert und dabei an die lange Geschichte der Vinzentinerinnen in der Stadt erinnert. Schließlich lag hier die Keimzelle des Ordens der Barmherzigen Schwestern in Deutschland.

im Jahr 1852 herrschte Elend in Schwäbisch Gmünd. Die Stadt war hoch verschuldet, die Inflation groß, Seuchen wüteten und viele Menschen hatten keine Arbeit. In der Not ersuchte die Stadtverwaltung bei der Ordensgemeinschaft des Heiligen Vinzenz von Paul in Straßburg um Hilfe – und erhielt sie in Gestalt von vier Vinzentinerinnen. Die Schwestern brachten innerhalb weniger Jahre die beiden Gmünder Hospitäler, in denen davor schlimme Zustände herrschten, auf Vordermann. „Die konnten auch mit Geld umgehen und gut organisieren“, sagte Bürgermeister Julius Mihm als Vertreter der Stadt beim kleinen Festakt in der Kapelle des Seniorenzentrums.

Die Schwestern, beziehungsweise deren Nachfahren sind geblieben und beweisen auch heute noch, dass sie wirtschaften können. So gründeten sie 1997 mehrere gemeinnützige Gesellschaften, um ihr Engagement auf eine solide Basis zu stellen. Die Vinzenz von Paul gGmbH Soziale Dienste und Einrichtungen ist eine davon und „unglaublich schnell gewachsen“, wie Mihm respektvoll feststellte: von anfangs vier auf mittlerweile 50 Einrichtungen in sechs Regionen in Süddeutschland.

In Schwäbisch Gmünd betreibt Vinzenz von Paul mehrere Häuser und Dienste im Bereich Pflege und Altenhilfe, daneben aber auch Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit oder der Unterstützung von Hörgeschädigten. Überall gelte das Motto „Liebe sei Tat“, das den Menschen in den Mittelpunkt stelle, betonte Diakon Herbert Baumgarten als Vorsitzender des Freundeskreises St. Anna. Dieser bringt viele Farbtupfer in den Alltag im Seniorenzentrum und fördert unter anderem auch das Veeh-Harfen-Ensemble, das den Festakt mit klang- und stimmungsvollen irischen Weisen umrahmte. Die wichtigste aller Säulen aber seien all jene, die bei Vinzenz von Paul arbeiten, betonten Einrichtungsleiterin Irmgard Boxriker und Regionalleiterin Isolde Otto-Langer. Rund 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit mehr als 50 Nationalitäten bringen viel Fröhlichkeit und Herzlichkeit mit – das führten auch die Fotos vor Augen, die tanzende und lachende Menschen zeigten, entstanden bei der „großen Sause“, zu der Vinzenz von Paul alle Beschäftigten anlässlich des Jubiläums eingeladen hatte. Gefeiert wurde aber auch das ganze Jahr über dezentral mit den Bewohnern und Betreuten in den Einrichtungen. Man feiere viel und gerne, sagte Otto-Langer. So kann im kommenden Jahr der Freundeskreis St. Anna sein 20-jähriges Bestehen begehen. Und wenn das neue Pflegeheim fertig ist, das ab 2023 nach dem Wohngruppenmodell gebaut wird, dann gibt es garantiert auch ein Fest. Denn das gehört einfach dazu.

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