Souvenirs bleiben im Trend

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Die neuen Artikel im Gmünder sind eine Schultertasche oder Bauchtasche einen Shopper. Was dabei nichtfehlen darf, ist das Gmünder Wappentier. Das Einhorn.
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Im Gmünder i-Punkt gibt es neue Mitbringsel. Auch wenn die Touristen bislang noch fehlen, die Artikel werden stets an die neuen Vorlieben angepasst und bleiben angesagt.

Schwäbisch Gmünd

Eine Tasche, ein Magnet oder auch mal eine Tasse - das sind beliebte Erinnerungsstücke an einen Urlaub oder einen Ausflug. Sie sorgen dafür, dass man den Aufenthalt nicht vergisst, immer wieder daran denkt. Auch Schwäbisch Gmünd ist eine bei Touristen beliebte Stadt, weshalb es hier ein großes Angebot an Souvenirs gibt. Doch der fehlende Tourismus durch Corona erschwert den Verkauf. Trotzdem oder gerade deshalb gibt es im i-Punkt nun Neues.

Immer wieder gebe es neue Souvenirs im Sortiment, sagt Stadtsprecher Markus Herrmann. „Doch der fehlende Tourismus und die Corona-Pandemie haben Spuren hinterlassen“, sagt er. Seit rund anderthalb Jahren kommen kaum Touristen in die Stadt. „Und fehlende Touristen bedeutet fehlende Einnahmen.“ Dazu kommt, dass der i-Punkt zum Einzelhandel gehört, weshalb auch er im Lockdown geschlossen bleiben „oder vielmehr auf Click & Collect umsteigen musste“, erklärt Herrmann.

Trotzdem sei die Souvenir-Nachfrage weiterhin da. „Mal sind die Stofftaschen beliebt, ein anderes Mal werden Tassen oder große Shopper gewählt“, sagt Herrmann. Bei besonderen Ereignissen werden die Artikel an die jeweilige Veranstaltung angepasst. Wie beispielsweise bei der Landesgartenschau. „Zu dem Zeitpunkt trugen die Tassen oder Taschen dann das Logo der Landesgartenschau“, erklärt Herrmann. Bei den meisten Souvenirs dürfe das Wappentier - das Einhorn - von Schwäbisch Gmünd aber nicht fehlen, sagt er weiter.

Es gibt aber auch Souvenirs, die bereits echte Klassiker sind. So gibt es beispielsweise das Medaillon mit Kreuz, das die Aufschrift „Schwäbisch Gmünd trägt. „Das ist etwas anspruchsvoller in der Produktion und hat daher auch einen höheren Mehrwert“, sagt Herrmann. Allerdings sei davon weniger im Verkauf.

Es sei klar, dass nicht immer alle Souvenirs verkauft werden. „Vor allem die, die speziell für eine Veranstaltung produziert worden sind“, sagt Herrmann. Ein paar Rückläufer gebe es immer. Diese werden aber nicht einfach entsorgt, sondern anschließend billiger verkauft „oder als Give-aways weitergegeben.“ Zum Beispiel beim Ticketverkauf gibt es dann mal ein Puzzle dazu.

Retro-Artikel gibt's auch

„Aus Alt mach neu“, dieses Sprichwort ist seit ein paar Jahren immer mehr im Trend und lässt manche Retro-Artikel wieder neu aufleben. So auch im i-Punkt. Darunter beispielsweise die sogenannten „Guckis“. Sie sehen aus wie eine kleine Kamera, doch funktionieren nicht wie eine. Stattdessen sind darin verschiedene Bilder von Schwäbisch Gmünd zu sehen. Bei jedem Klick erscheint ein neues Foto. „Genau sowas weckt bei dem einen oder anderen Kindheitserinnerungen“, sagt der Stadtsprecher. Im Vergleich zu damals, als sie noch für wenige Pfennige erhältlich waren, kosten sie heute über zehn Euro. Aber auch die großen Emaille-Tassen seien wieder in.

Doch woher weiß man eigentlich, was gerade im Trend ist? „Wir haben da den Vorteil, dass wir dafür ein Team haben, das alle Altersgruppen abdeckt“, erklärt Herrmann. Sie kümmern sich darum, was gerade angesagt ist und bringen das entsprechend bei den Souvenirs mit ein.

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