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SPD: Lohnlücke schließen

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Schwäbisch Gmünd. Der "Equal Pay Day" am 10. März macht auf den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttoverdienst von Frauen und Männern aufmerksam.

Schwäbisch Gmünd. Der "Equal Pay Day" am 10. März macht auf den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttoverdienst von Frauen und Männern aufmerksam. "Als Frauen in Deutschland im Jahr 2008 zum ersten Mal mit dem Aktionstag ‘EqualPay Day' auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam machten, lag die Differenz bei 23 Prozent", sagt der SPD-Landtagskandidat Jakob Unrath. Heute liege dieser Wert bei 19 Prozent. "Wenn das in diesen Schritten so weiter geht, werden unsere Enkelinnen noch den Aktionstag begehen müssen", kritisierte Unrath, für den die Benachteiligung von Frauen "nicht hinnehmbar" sei. "Deshalb setze ich mich beispielsweise für eine höhere Tarifbindung im Dienstleistungsbereich ein", so Unrath. Gesundheits-, Pflege- und Erziehungsberufe seien soziale Berufe, die derzeit überwiegend von Frauen ausgeübt werden. "Hier muss endlich den Anforderungen und der hohen Verantwortung entsprechend angemessen bezahlt werden", fordert der Landtagskandidat der SPD. Und: "Wir brauchen auch bessere Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familienarbeit und endlich gebührenfreie Kitas, um Familien zu entlasten", fügte SPD-Zweitkandidatin Sonja Elser hinzu.

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