SPD verurteilt Demo in Lindach

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Der SPD-Kreisvorstand sieht bei "Corona-Leugnern" "eine Grenze des Anstandes überschritten".

Schwäbisch Gmünd. Mit der Anmeldung einer Demonstration der Kritiker der Corona-Maßnahmen am Wohnort des Landrats sieht der SPD-Kreisvorstand "eine Grenze des Anstandes überschritten, die zwar formal noch vom Demonstrationsrecht gedeckt, aber politisch nicht mehr akzeptabel" sei. "Wer dem Landrat etwas mitteilen will, kann dies auch an seinem Dienstsitz, dem Landratsamt, tun", teilt der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath mit. "Hier soll offenbar die Person Joachim Bläse und dessen Familie unter Druck gesetzt werden", ergänzt SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Dr. Carola Merk-Rudolph. Dieser Umgang sei für Demokraten nicht mehr akzeptabel. Dies zeige eine zunehmende "auf Spaltung der Gesellschaft zielende Strategie der Corona-Leugner, die deutlich dem Vorgehen rechtsgerichteter Gruppierungen entlehnt ist", meint Kreisvorsitzende Sonja Elser. "Wohin diese Personalisierung führen kann, wenn die Person und nicht mehr das Handeln im Amt im Mittelpunkt der Kritik steht, haben Vorfälle andernorts erschreckend gezeigt", so Jakob Unrath: "Von daher ist die jetzt bekannt gewordene Beobachtung der Querdenkerbewegung in Baden-Württemberg durch den Verfassungsschutz gerechtfertigt."

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