Spende für Hoffnungshäuser

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Fürs Miteinander in einem schön möblierten Innenhof: Die Swiss-Life-Stiftung übergibt 11 500 Euro an die Hoffnungshäuser (v.l. Kevin Voitl, Lukas Frank, Stefanie Köppl-Rau).

Mit einer Spende von 11 500 Euro unterstützt die Swiss-Life-Stiftung die Hoffnungshäuser im Gmünder Taubental. Auch ein Brunnen wird geschaffen.

Schwäbisch Gmünd

In den vier Hoffnungshäusern in Schwäbisch Gmünd leben rund 100 Bewohner mit und ohne Fluchthintergrund in einem integrativen Wohnprojekt zusammen. Hier leben geflüchtete oder sozial benachteiligte Menschen mit solchen, die mitten im Leben stehen, gemeinsam unter einem Dach: Familien, Paare, Alleinstehende, Studierende und Auszubildende – in vorwiegend geförderten Mietwohnungen und einer aktiven Hausgemeinschaft, die nach innen und außen wirkt. Neben der Sozialarbeit und der Sprachförderung sind unterschiedliche Gemeinschaftsprojekte und vor allem die vielen Begegnungen der Bewohnenden im Alltag ein essenzieller Faktor für eine gelingende Integrationsarbeit.

Der Innenhof ist ein wichtiger Bestandteil des Wohnkonzeptes, hier findet Begegnung aller Generationen statt. „Hierfür ist es wichtig, dass wir die entsprechenden Möglichkeiten schaffen“, so Standortmanager Lukas Frank. „Bevor wir die Tische und Stühle hatten, gab es behelfsweise Biertischgarnituren, die nicht so einladend wie die neuen Möbel sind und nur bei gutem Wetter in Gebrauch waren“, erzählt er weiter. „Dank der Förderung können sich die Bewohnenden nun auch im Innenhof gemütlich begegnen.“

Kevin Voitl, selbstständiger Vertriebspartner bei Swiss-Life-Select, übergab im Namen der Stiftung einen symbolischen Scheck an die Hoffnungsträger Stiftung, vertreten durch Stefanie Köppl-Rau (Fundraising Managerin) und Lukas Frank (Standortmanagement Schwäbisch Gmünd).

Die Stiftung für Chancenreichtum und Zukunft wird maßgeblich von privaten Spenden der Mitarbeiter und Finanzberater bei Swiss Life Deutschland getragen. Ziel der Stiftung ist es, dass möglichst viele Menschen in Deutschland – unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund – neugierig bleiben, Wissen erwerben und so ein längeres, selbstbestimmtes Leben führen können. Dieses Ziel eint sie mit der Hoffnungsträger Stiftung mit Sitz in Leonberg.

„Ein besonderes Augenmerk unserer Arbeit liegt auf den Kindern und Jugendlichen. Es ist uns wichtig, ihnen Angebote zu Spiel, Spaß und Wissen zu machen“, ergänzt Stefanie Köppl-Rau. Der ebenfalls geförderte Regenwasser-Spielbrunnen soll ein Anziehungs- und Treffpunkt vor allem für die zahlreichen Kinder sein. Das Regenwasser, das auf ökologische Weise dort gesammelt wird, soll zum Erfrischen, Spielen, Gießen, Plantschen und vielem mehr einladen. Noch in diesem Jahr soll mit den Vorbereitungen zur Installation des Spielbrunnens begonnen werden, so dass es ab dem kommenden Frühjahr regelmäßig verschiedenste Pädagogik-Projekte rund um das Thema Wasser geben wird. „Wir freuen uns sehr und sind dankbar für die Unterstützung durch Spenden und Förderungen auch anderer Stiftungen.“

Die Hoffnungsträgerstiftung will Menschen Hoffnung und Perspektive geben. Ein Schwerpunkt bildet die Integration von Geflüchteten und die Stärkung von sozial benachteiligten Menschen. Dazu hat die Stiftung im Bereich der Integration und der gesellschaftlichen Herausforderungen ein nachhaltiges integratives Wohnkonzept, das „Hoffnungshaus“ geschaffen.

Hoffnungsträger gestaltet das Konzept des Hoffnungshauses als integratives Wohnprojekt mit den inhaltlichen Modulen: Integratives Wohnen, Sozialarbeit und Sprachförderung, Gesellschaft und Ehrenamt, Geistliches Leben, Qualifizierung und Arbeit. Sie ergänzt dabei die Aufgaben in der persönlichen Begleitung, die durch die Integrationsmanager nicht geleistet werden können.

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