Spenden werden weiter gebraucht

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Die Malerarbeiten sind am Laufen, das Spendensammeln fürs neue Klosterhospiz auch: Michaela Hermes, Präsidentin des Rotary-Clubs Schwäbisch Gmünd-Rosenstein, übergibt eine 2000 -Euro-Spende an Projektleiterin Schwester Benedicta.
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Rotary-Club Schwäbisch Gmünd-Rosenstein übergibt 2000 Euro und Schwester Benedicta freut sich auf die Eröffnungsfeier am 23. August.

Schwäbisch Gmünd

Es geht weiter voran mit dem Neubau des Hospizes am Kloster der Franziskanerinnen in Gmünd, viele Spenden tragen dazu bei. Nun hat Michaela Hermes, die Präsidentin des Rotary-Clubs Schwäbisch Gmünd-Rosenstein, einen weiteren Scheck über 2000 Euro an Schwester Benedicta, die Leiterin des Projekts, übergeben.

Das Geld ist für ein Wohlfühlpflegebad gedacht, das den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hospizes zur Verfügung stehen soll. Der erste Teil des Worts – Wohlfühlen - ist Programm: Die schwerkranken Menschen, die dort für die letzte Phase ihres Lebens einziehen werden, sollen die kurze Zeitspanne mit möglichst großer Lebensqualität verbringen können.

Wann ziehen Bewohner ein?

Wann die ersten Bewohner einziehen, das stehe noch nicht fest, sagt Schwester Benedicta. Zwei wichtige Daten dafür schon: Am 28. Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, „da wird die Baustelle übergeben“, sagt die Konventleiterin. Knapp einen Monat später, am 23. August, solle es eine kleine Eröffnungsfeier mit einem Gottesdienst geben.

Was nie enden wird, ist das Spendensammeln. Von den rund 400 000, die an den Baukosten nicht von den Krankenkassen gedeckt sind, sondern aus Eigenmitteln finanziert werden müssen, sind etwa 300 000 durch Spenden aufgebracht.

Ein Eigenanteil bleibt

Doch auch im laufenden Betrieb werden weiter Spenden gebraucht, weil auch dann ein Eigenanteil bleibt, den der Träger finanzieren muss.

Gut möglich, dass Michaela Hermes und ihr 38-Mitglieder-Club, der seit 2007 existiert, auch in Zukunft weiter finanziell helfen im Kloster-Hospiz. Wir fördern sehr gerne lokale Projekte“, sagt die Rotary-Präsidentin. Ihr Verein sei für Anregungen offen dafür, wo Hilfe gebraucht werde: „Es können sich gemeinnützige Vereine oder Institutionen an uns wenden“, sagt Hermes.

Menschen, die sich bewerben, braucht auch das Hospiz derzeit. Im Moment laufen Bewerbungsgespräche, erzählt Schwester Benedicta, „aber wir suchen noch weitere Leute“.

Info: Spenden kann man auf das Konto des Klosterhospizes IBAN DE94 6145 0050 1001 1333 53 bei der Kreissparkasse Ostalb.

Wir fördern sehr gerne

Michaela Hermes ,, Rotary-Club Gmünd-Rosenstein

Kleine Feier

mit Gottesdienst

4,5 Millionen Euro wird der Bau des Klosterhospizes insgesamt kosten, der Eigenanteil liegt bei 400 000 Euro. Am 28. Juli soll die Baustelle übergeben werden. Am 23. August ist dann eine kleine Eröffnungsfeier mit Gottesdienst geplant.

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