Sommer-Spaß kommt in zwei Teilen

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Viel Schwung auf 154 Tonnen Sand (v. l.): Zeno Bouillon, Dominik Plischke (Bauhof), Eva-Maria Heinzmann-Kolmbach, Joachim Bubeck (Bauhof), Markus Herrmann, Richard Arnold und Benedikt Stegmaier.
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Der erste Teil des Spielplatzes auf dem Marktplatz ist eröffnet. Am 9. August folgt ein zweiter Teil direkt vor dem Rathaus. Bis 3. Oktober läuft das Spiel.

Schwäbisch Gmünd. Der Sommerspielplatz auf dem Marktplatz steht wieder - allerdings erst zum Teil und an ungewohnter Stelle nah beim Marienbrunnen. Denn in diesem Jahr wird der Anziehungspunkt für Kinder zweigeteilt sein, ein zweiter Teil direkt vor dem Rathaus folgt am 9. August. 

Oberbürgermeister Richard Arnold erläuterte am Mittwoch bei der Eröffnung den Grund für die Zweiteilung: Die Fläche vor dem Rathaus wird zunächst noch benötigt für das große Footvolleyballturnier. Anschließend wird der Sand dieser Arena für den zweiten Teil des Spielplatzes verwendet. Ab dem 9. August entstehen dort unter anderem ein drehbares Kletterkarussell und eine Mix-Metalltraversenschaukel. Schon zum 14. Mal in Folge wurden die Holzspielgeräte von der Degenfelder Firma Heinzmann ausgetüftelt und gefertigt. Deren Chefin Eva-Maria Heinzmann-Kolmbach erläuterte, dass die Geräte im zweiten Teil eher größere Kinder ansprechen sollen. Dazu werde auch eine Art Torwand gehören, schließlich ist die diesjährige Fußball-WM das Motto des Sommerspielplatzes. 

Der Leiter des Garten- und Friedhofsamtes, Zeno Bouillon, erläuterte, dass die beiden Teile durch eine Art Allee verbunden werden. Aufgebaut wurde und wird die Anlage wieder von den Leuten des städtischen Bauhof. Dessen Leiter Benedikt Stegmaier wies darauf hin, dass sie bei der laufenden Pflege des Spielplatzes mitwirken. Wie in den Vorjahren werden die Geräte des Sommerspielplatzes nach dessen Ende am 3. Oktober wieder auf Gmünder Spielplätzen und in Kindergärten aufgestellt. 

Der Sommerspielplatz habe auch eine starke touristische Wirkung für Gmünd, ist Richard Arnold überzeugt. In diesem Jahr, in dem das Neun-Euro-Ticket gilt, erwartet er noch mehr Eltern und Kinder von auswärts. Sein Hinweis: Der Trinkbrunnen vor dem Rathaus ist in Betrieb und noch mehr Schattenspender werden aufgestellt. 

Markus Herrmann von der Touristik und Marketing GmbH lobt die Akzeptanz der Gastronomen für die Anlage direkt vor ihren Freibereichen.

Matthias Rothaupt, der kürzlich verstorbene langjährige Mitarbeiter des Garten- und Friedhofsamts, hat sich noch sehr engagiert in die Planung dieses Sommerspielplatzes eingebracht. Daran erinnerte OB Richard Arnold ausdrücklich. 

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