St. Canisius feiert mit vielen Gästen

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canisisushaus Sommerfest

Das Fest der Gmünder Canisius-Einrichtungen bringt die erhofften Begegnungen. Geschäftsführer Detlev Wiesinger: „Der persönliche Kontakt hat uns gefehlt.“

Schwäbisch Gmünd

Es war ein besucherstarkes Sommerfest der Canisius-Einrichtungen. Und damit genau das, was sich die Ausrichter nach zwei Jahren Pandemiepause erhofft hatten. Denn: „Beziehung braucht Begegnung“, sagte ein zufriedener Detlev Wiesinger, Geschäftsführer der Franz von Assisi Gesellschaft.

Auf dem weitläufigen Gelände in der Heugenstraße war am Sonntagnachmittag überall etwas los. Zunächst geballt vor der Franziskus Grundschule: Sonnengeschützt wohnten die Gäste zum Festauftakt dem Gottesdienst bei. Pastoralreferentin Silke Weihing sprach über vier Puzzleteile, die sich ineinander fügen. Namentlich zum einen das Canisius-Haus als die in Schwäbisch Gmünd wohl bekannteste Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung der Franz von Assisi Gesellschaft. Außerdem die Canisius-Beratungsstellen (sie umfassen Erziehungs- und Familienberatung, interdisziplinäre Frühförderung, das Kinderschutzzentrum Ostalb sowie eine Praxis für Ergo- und Logopädie), die Canisius-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum) und die Franziskus Grundschule.

Vieles geboten

Diese vier Canisius-Einrichtungen hatten sich zur Aufgabe gestellt, die Besucher gut zu unterhalten. So waren diesmal besonders viele Mitmachaktionen im Angebot. Knapp zehn an der Zahl allein in der Canisius-Schule, in der auf zwei Etagen die Klassenzimmer offenstanden. In einem hieß es zum Beispiel „In fünf Minuten ein Spiel programmieren“ – was tatsächlich in einem einfachen Computerspiel resultierte. Eingeladen waren Kinder und Erwachsene außerdem zu Origami, Malen, Wissenswertem über Bienen und vielem mehr.

So trafen die Angebote zum Beispiel den Geschmack der Eltern des achtjährigen Max, der seine Eltern mit in seine Schule genommen hatte. „Das Fest ist gut gemacht“, sagte sein Vater Stephan Scholz, „die Kinder fühlen sich wohl, und das ist das Wichtigste.“

Wieder Kontakt

Daneben komme auf diesem Weg auch der sonst eher seltene Kontakt zu anderen Eltern zustande. „Es ist schön, sich auch mal mit ihnen auszutauschen.“ Der Sohn indessen rief gerade noch ein langgezogenes „gut“ auf die Frage zurück, wie er denn das Fest finde – schon zog es ihn im Eiltempo mit seinen Freunden weiter. Vielleicht zum Schokoladenbrunnen, zum Bogenschießen, zum Klettfußball an der Riesenzielscheibe, zum Glücksrad des Freundeskreises Canisius-Einrichtungen, oder auch zum anspruchsvollen Rollstuhlparcours von DRK und Kommune Inklusiv.

Das für die gesamte Bevölkerung offene Fest brachte Mitarbeiter der Einrichtungen, Eltern, Unterstützer und interessierte Besucher zusammen. „Wir freuen uns, dass unser Ruf gehört wurde“, resümierte Detlev Wiesinger. „Uns hat der persönliche Kontakt zu Gmünd sehr gefehlt. Umso schöner war es, die Türen wieder zu öffnen.“

Nächstes Jahr hat das Fest einen ganz besonderen Anlass: 125 Jahre St. Canisius in Gmünd.

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