St. Elisabeth muss saniert werden

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Sanierungsarbeiten St. Eilsabeth in Gmünd.
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Immer mehr Frauen und junge Menschen leben auf der Straße. 25 Jahre Förderverein.

Schwäbisch Gmünd. Das Haus St. Elisabeth hat gute Tradition in Gmünd als von der Caritas betriebene Anlauf- und Übernachtungsstelle für Wohnsitzlose. Aber es ist in die Jahre gekommen, an vielen Stellen sind Sanierungen fällig, auch eine Außen-Fluchttreppe muss angebaut werden. Das berichteten Barbara Walter, Fachbereichsleiterin für Soziale Hilfen, und Wolfgang Lohner, zuständig für Wohnungslosenhilfe bei der Caritas Ost-Württemberg, den Mitgliedern des Sozialausschusses. Die stimmten einhellig zu, der Caritas für St. Elisabeth einen Zuschuss von je 33 000 Euro für die Jahre 2022 und 2023 zu gewähren. Das sind 1000 Euro mehr als bisher in der Erwartung, dass das Haus in diesen Jahren wegen der Sanierung nur eingeschränkt nutzbar ist. Geschlossen werden soll wegen der Arbeiten jedoch nicht. Nach dem Umbau sollen mehr Plätze als bisher bereitstehen. Auch soll es für Frauen, deren Anteil an der Zahl der Wohnungslosen immer größer wird, einen eigenen Bereich geben. Auch immer mehr jüngere Menschen leben auf der Straße. Zunehmend mehr Wohnungslose litten auch unter psychischen Erkrankungen. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Haus in der Klösterlestraße 1909 Übernachtungen. 1,8 Millionen Euro sind für die Sanierung von St. Elisabeth veranschlagt, die Hälfte davon muss die Caritas selbst tragen. Unterstützt wird die Einrichtung vom Förderverein St. Elisabeth. Dessen stellvertretende Vorsitzende Birgit Schmidt berichtete, dass der Verein, der seit 25 Jahren besteht, für die Sanierung des Hauses 500 000 Euro Spenden sammeln möchte. 200 000 Euro seien schon da. Der Verein subventioniert zum Beispiel die Mahlzeiten für die Wohnsitzlosen oder gibt Zuzahlungen zu Medikamenten, so Schmidt. Wolfgang Fischer

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