Stadt berät Aktionsplan gegen Lärm

  • schließen

Gmünds Verwaltung bietet dem Gemeinderat einen Katalog mit Maßnahmen für weniger Geräusche.

Schwäbisch Gmünd. Gmünd bringt einen neuen Lärmaktionsplan auf den Weg. Die Verwaltung wird diesen den Stadträten des Bauausschusses am kommenden Mittwoch, 2. Februar, um 16 Uhr mit einem Bündel an Maßnahmen präsentieren. Die Stadt hatte bereits vor 2014 einen Lärmaktionsplan entwickelt. Dazu sind Städte nach europäischem Vorgaben verpflichtet, wenn eine bestimmte Zahl an Bürgern von einem Lärmpegel mit mehr als 65 Dezibel und mehr als 70 Dezibel überschritten ist. Nach dem Gartenschauumbau hat die Stadt den Plan aktualisiert. Besonders von Lärm betroffen sind die Achsen durch die Stadt, die B 29 vor dem Tunnel oder in Teilen die Eutighoferstraße und die Klösterlestraße. Außerdem die Rektor-Klaus-Straße, die Weißensteiner Straße, die Oberbettringer Straße sowie die Ortsdurchfahrten Oberbettringen und Hussenhofen. Die Verwaltung schlägt den Stadträten eine Reihe von Maßnahmen vor. Dazu gehören zum Beispiel neue Fahrbahnbeläge, Lärmschutzwände, aber auch Tempolimits, mehr ÖPNV und mehr Radverkehr. Die Stadträte werden den Lärmaktionsplan zunächst im Bauausschuss und danach im Gemeinderat diskutieren. Für seine Umsetzung ist eine Zustimmung des Gemeinderates erforderlich.⋌Michael Länge

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

Kommentare