Stadt Gmünd hält am Weihnachtsmarkt fest

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Aufbau Weihnachtsmarkt
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Alarmstufe im Land verändert nichts an der Planung und dem Aufbau des Gmünder Weihnachtsmarktes.

Schwäbisch Gmünd. Gmünd hält am Weihnachtsmarkt fest. Die mit diesem Mittwoch geltende Alarmstufe in Baden-Württemberg hat keine Auswirkungen auf die Planungen und den laufenden Aufbau, sagte am Dienstag Stadtsprecher Markus Herrmann auf GT-Anfrage. Denn 2G sollte beim Weihnachtsmarkt auch bei der Warnstufe bereits für diejenigen gelten, die an einem Stand verweilen. Herrmann bestätigte, dass ehrenamtliche Standbetreiber ihre Teilnahme am Weihnachtsmarkt abgesagt haben. Der Lions Club Limes-Ostalb zum Beispiel hat unter seinen Mitgliedern eine Umfrage gemacht. Deren Ergebnis: Die aktuelle Corona-Situation könne nicht ignoriert werden. Die Lions, die auf dem Weihnachtsmarkt jedes Jahr Glühwein und Gutsle verkauft haben, sind nicht die einzigen, die absagen. Dennoch blieben etwa 70 Stände, sagte Herrmann. Der Weihnachtsmarkt werde so etwas luftiger. Grundsätzlich gelte Maskenpflicht, auch für diejenigen, die einfach durchlaufen. Diejenigen, die gezielt zum Einkaufen auf den Weihnachtsmarkt gehen, müssten sich an Ständen mit einer App einchecken. Diejenigen, die an Ständen verweilen, zum Essen oder Trinken, müssten geimpft oder genesen sein und dies mit einem Bändchen dem Standbetreiber gegenüber nachweisen.

Der Weihnachtsmarkt soll der Händler wegen in der Innenstadt bleiben. Da Gmünd mit Markt- und Johannisplatz eine „komplexe Innenstadtlage“ habe, sei es nicht möglich, den Markt zu umzäunen, sagte Herrmann einmal mehr. Insgesamt bewertet der Stadtsprecher und Chef der Touristik- & Marketing GmbH die Situation in 2021 anders als vor einem Jahr. Damals habe man aus einer Zeit heraus, in der alles abgesagt worden sei, den Weihnachtsmarkt auch abgesagt. Inzwischen habe man eine „veränderte Landschaft“: Viele seien geimpft oder genesen. Deshalb dürfe man beim Weihnachtsmarkt mit 2G auch zusammenstehen. „Der einfachste Weg wäre gewesen, abzusagen“, sagte Herrmann. Diesen einfachsten Weg aber wollte die Stadt nicht gehen. Denn Herrmann ist überzeugt, dass „viele der Händler im nächsten Jahr nicht mehr da wären“. Die Stadt begleite den Markt zudem mit mehr Tests und mit einem großen Impfangebot. Dabei erreiche man auch „Personen, die man ohne Weihnachtsmarkt nicht erreicht hätte“. Michael Länge

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