Stadt prüft Erdwall im Taubental

Mit dem Damm sollen zuallererst die Menschen und dann die Unterführungen geschützt werden.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt prüft, ob sie das Taubental und die Unterführung an dessen Eingang durch einen Erdwall am Anfang des Tals besser vor Wasserfluten schützen kann. Dies sagte Gmünds Baubürgermeister Julius Mihm im Bauausschuss. Den Erdwall hingegen rechne die Stadt aktuell durch. Dieser funktioniert so: Hinter dem alten Forsthaus wird Erdreich aufgeschüttet. Bei Starkregen hat dies zur Folge, dass sich das Wasser auf dem Parkplatz am Eingang zum Taubentalwald aufstaut. Für den normalen Bachverlauf gibt es einen „verrohrten Durchlauf“, sagte der Baubürgermeister. Fahrzeuge erreichen den Parkplatz zu normalen Zeiten über einen Weg seitlich des Walls. Gmünd werde nun auch mit Stuttgart in den Austausch treten, sagte OB Richard Arnold. Denn die Landeshauptstadt sei ebenfalls betroffen gewesen.

Auf der städtischen Website gibt es Hochwassergefahrenkarten, auf denen Hausbesitzer erkennen können, welche Gefahren für sein Haus bestehen. mil

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